Die Drahtzieher

Montag, 11. Oktober 2010
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Ilona Marx

Ist Strippenzieherin aus Überzeugung – und schätzt sich überglücklich, dass ihr Baby nach sechzehn Jahren aus dem Gröbsten raus ist! Mode ist ihr eine Herzensangelegenheit, Netzwerken eine Selbstverständlichkeit. Ein wenig schade findet sie allerdings, dass ihr geliebter kirschroter 1970er Opel Kadett sie nicht auf all ihren Reisen begleiten kann.

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Eva Westhoff

Mit unerbittlicher Strenge korrigiert sie als Lektorin, mit ungebrochener Leidenschaft rezensiert sie als freie Autorin. Die studierte Germanistin ist eine glühende Bewunderin von Thomas Bernhard und hat, neben der deutschen Sprache, auch ein Faible für deutsche Musik – nicht zuletzt für einige Bands aus ihrer Heimatstadt Düsseldorf, bei deren Konzerten sie immer in der ersten Reihe zu finden ist.

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Fredericke Winkler

Jeder in Berlin, der sich mit Mode beschäftigt, kennt die stets hervorragend informierte Autorin. Denn guter Stil interessiert sie nicht nur theoretisch. In ihrem Laden ‚Belleville‘ verkaufte die Geschäftsfrau avantgardistische Kleidung, darüber hinaus unterrichtet sie an der renommierten Esmod-Akademie. Wie sie es nebenbei auch noch schafft, ihre Kinder großzuziehen, bleibt ihr Geheimnis.

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Martin Steinigen

Selbst in den heikelsten Schlusskorrektur- Phasen bewahrt der Grafikdesigner einen kühlen Kopf. Er gilt in der Redaktion als Pokerface, das in letzter Minute das Ass aus dem Ärmel zieht. Ihm und seiner Agentur Chewing the Sun in Wuppertal verdanken wir nicht nur sieben Jahre hochklassiges Layout, sondern auch das J’N’C-Logo.

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Roman Klonek

Ein Baum von einem Mann! Die ungebremste Schaffenskraft des Illustrators, der seit fünf Jahren unsere Städteportraits bebildert – man spürt sie förmlich. Besonders erfolgreich ist Klonek in den USA, zuletzt arbeitete er im Auftrag der New York Times, der Wired und des San Francisco Chronicle.

Ihre Verbündeten

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Dennis Fischer

Trotz seines jugendlichen Alters von gerade einmal 25 Jahren hat das Stuttgarter Allround-Talent Dennis Fischer schon mehr verschiedene Jobs durch als der durchschnittliche Bundesrentner. Nach der Schule und einer KFZ-Mechatroniker-Lehre steigt er erst einmal fest in das elterliche Fensterbau-Business ein. Was seine Familie nicht ahnt: Seine Seele hat Dennis längst an das Fixed-Gear-Biken und die Fotografie verkauft. Beweise hierfür finden sich nicht nur dutzendfach im Internet und in verschiedensten Printmagazinen, sondern auch auf den Seiten des ‚Love for Barcelona-Buchs‘, das anlässlich der gleichnamigen Fixed-Gear- Fotoausstellung veröffentlicht wurde. Für J’N’C fotografierte er die Strecke ‚Playero Total‘.

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Edyta Kopcio

„Inspiration kommt stets unerwartet. Manchmal macht sie uns glücklich, manchmal verwirrt sie uns, und im schlimmsten Fall bleibt sie ein Geheimnis, weil wir nicht wissen, wie wir mit ihr umgehen sollen“, erklärt die in Polen geborene Stylistin Edyta Kopcio auf die Frage nach dem Kern ihrer Arbeit. Dass für die 32-Jährige, die mittlerweile ihren Wohnsitz nach Berlin verlegt hat, der Schlüssel zu echter Kreativität darin liegt, stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, beweist sie einmal mehr mit ihrem Beitrag zur J’N’C-Fotostrecke ‚Le Pierrot Solitaire‘.

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Felicity Sagoe

Geboren und aufgewachsen in Nord-London, entdeckt Felicity Sagoe nicht nur früh ihre Liebe zu Vinyl-Schallplatten und Filmen von Wim Wenders, Stanley Kubrick und Werner Herzog, sondern schießt, bewaffnet mit einer Zenith-Kamera, mit gerade einmal 15 Jahren auch ihre erste Fotoserie. Was als Hobby beginnt, wird nach einem Modestudium schließlich Beruf und mündet 2006 mit der Gründung der eigenen Agentur Rootdown in Auftragsarbeiten für unter anderem BabyBabyBaby Magazine, Junkie Magazine und die russische Vogue. Parallel zur Planung ihrer ersten Ausstellung setzte Felicity für J’N’C das Model Jessi M’Bengue in Szene.

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Åsa Lundström

Als Naturkind zwischen Elchen und Bären in der Einsamkeit Nordschwedens aufgewachsen, zog es Åsa Lundström mit knapp 19 Jahren nach Stockholm, wo sie am renommierten Konstfack University College of Arts, Crafts & Design zunächst ein Kunststudium absolvierte, um 2008 schließlich über die Umwege New York und London als Stylistin in Berlin zu landen. Für J’N’C kümmerte sich die mittlerweile 36-Jährige, die konsequent auf Fleischprodukte aus Mastbetrieben verzichtet und trotz einer wild entbrannten Liebe zur Hauptstadt die Ruhe, Gelassenheit und gute Luft ihrer Heimat vermisst, um die richtige Optik in ‚You are me‘.

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Gerlind Hector

Als freie Journalistin, Texterin und Dozentin für Modetext und -fotografie arbeitet sich Gerlind Hector nicht nur tagein, tagaus am Thema Fashion ab, sondern weiß auch, dass irgendwie eh alles mit allem zusammenhängt. Weshalb ihr trotz aller Vorliebe für Stil und Niveau die Parallellektüre von Spiegel, Brand Eins, Bild und Gala keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet. Nach Stationen in Düsseldorf und Hamburg wohnt sie mit ihrer Familie seit einigen Jahren in Grünwald, dem Beverly Hills von München, wo sie sich bislang erfolgreich gegen die endgültige Assimilation per Botoxspritze, Silikonimplantat und Haarblondierung wehrt. Für J’N’C hat die Yoga-Fanatikerin und passionierte Camping-Urlauberin das Thema Jersey-Pants genauer unter die Lupe genommen.

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Akihito Igarashi

Geboren und aufgewachsen in Niigata, Japan, zog es Akihito Igarashi nach der Schule erst einmal nach Europa, wo er mit dem Wunsch, Stylist zu werden, am London College of Fashion ein Studium als Designer begann – um in der Folge Skizzenblock und Nähmaschine gegen eine Fotokamera zu tauschen und sich ganz der Modefotografie zu widmen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat heuerte der heute 28-Jährige für ein Jahr als Fotoassistent in Tokio an und landete schließlich von Fernweh getrieben abermals in der Themse-Metropole. Dort dokumentiert er derzeit für verschiedene Magazine sowie für seinen eigenen Blog die mannigfaltigen Schnittstellen von Fashion und Musik in Bildern. Für J’N’C setzte der Kette lesende ‚Parklife‘-Enthusiast ‚A Scarlet Angel‘ in Szene.

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Jakob Brondum

2001 gab der Däne Jakob Brondum seine ambitionierte Karriere als Profireiter auf, verkaufte sein Pferd und siedelte – bewaffnet mit seinem Sparbuch, der The Knack ‚My Sharona‘-Single, einigen Taschen und Koffern und einem Kopf voller Ideen – nach London um, wo er sich alsdann einem Studium an der Central Saint Martins College of Art & Design widmete. Nach Styling-Assistenzen bei Dazed & Confused und Harper’s Bazaar verpasste er nicht nur u. a. The Horrors, Franz Ferdinand, Grand Olè Party und Peaches Geldof den passenden Look, sondern arbeitete auch als Stylist und Consultant für Louise Amstrup und 1205. Jakob liebt seine neuen Prada-Schuhe, die Sommersonne, freie Tage und die New Yorker Shop/Restaurant- Institution ‚The Smile‘. Für J’N’C übernahm er das Styling für die Courtney-Love-Hommage ‚Dirty Blonde‘.

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Alexandra Heckel

Ob als Stylistin, Moderedakteurin, DJane oder in Designmission mit ihrem eigenen Fashionlabel Proportion – Alexandra Heckel ist ein kaum zu stoppendes Energiebündel. Wenig verwunderlich also, dass ihr Work-Portfolio in den vergangenen neun Jahren nahezu biblische Ausmaße angenommen hat und neben der Arbeit für Magazine wie Intro, Spex, Deutsch und Vanity Fair auch die für verschiedene Fernsehsender, Sportler und Musiker umfasst. Um nach einem rastlosen Tag zur Ruhe zu kommen, empfiehlt die Wahlberlinerin wahlweise eine gemütliche Kochsession mit guten Freunden, den Besuch eines ‚Belle and Sebastian‘-Konzerts oder die DVD-Edition von ‚I’m a Cyborg but that’s ok‘. Im Rahmen der aktuellen J’N’C kümmerte sie sich um das Styling für ‚Leaving Ibiza‘.

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Christoph Voy

„30 Grad im Schatten und unten schwappt die Meute der Party- People ins Hotel Bon Sol in Playa d’en Bossa, Ibiza. Mit fast Vierzig sag ich: Party my ass. Morgen fotografieren wir hier eine Strecke für J’N‘C à la ‚Leaving Las Vegas‘. Das ist schon eher meine Party. Heute noch durchheulen, mit Likör 43zig, einer süßen Plörre, die großartig aussieht und passabel schmeckt. Hab mich die letzten zehn Jahre durch sehr viel Party und Rock’n’Roll fotografiert, bis ich merkte, dass Fotografieren mir das Wichtige daran war. Selbst den besten Film kann man sich nicht jede Woche dreimal angucken. Deswegen freu ich mich auf morgen und mein Berliner Sofa.“

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Andy Rumball

Als Brite und selbst ernannter Man in Grey liebt Andy Rumball die Farbe des Nichts. Weil ihm jedoch durchaus auch an Veränderung gelegen ist, tauschte der Fotograf vor einigen Jahren den grauen Himmel seiner Heimat gegen den grauen Himmel Berlins, wo er, falls erwünscht, das Leben und Werken von Mitmenschen und Auftraggebern, darunter Nike, Spex, Die Zeit, The Wire, Neon und 4AD Records, auch mal in Color ablichtet. Dass er seiner monochromen Passion dennoch stets treu geblieben ist, versteht sich eigentlich von selbst. Für die aktuelle J’N’C fotografierte Andy die Strecke ‚The Forest’.

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Johanna Ruebel

Ihr Faible für die Weltenbummelei ist Johanna Ruebel quasi in die Wiege gelegt worden. In Hamburg geboren, ging es im Alter von sieben Jahren mit der Familie nach Frankreich und mit dem bestandenen Baccalauréat in der Tasche schließlich schnurstracks in die Ateliers und Vorlesungssäle des renommierten Londoner Central Saint Martins College, wo Johanna sich der Kunst des Grafikdesigns und der Fotografie widmete. Aktuell lebt die ausgewiesene Schildkröten- und Teeliebhaberin in London und Berlin, von wo aus sie unter anderem für Teen Vogue, Sleek Magazine und Flux fotografiert und illustriert. In der J’N’C debütiert sie in dieser Ausgabe mit der Modestrecke ‚The Tender Spot‘.

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Johannes Thumfart

Johannes Thumfart, Jahrgang 1978, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und Paris und promovierte schließlich über den Kolonialismus in Lateinamerika. Neben Lehrtätigkeiten an der FU Berlin und dem Colegio de México in Mexico-City hat sich Johannes dem freien Journalismus verschrieben und veröffentlicht unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Taz, der Zeit sowie in verschiedenen englischsprachigen Magazinen wie etwa Lodown. In der aktuellen Ausgabe der J’N’C berichtet er direkt von den Hotspots in Mexico-City.

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Rachel de Joode

1979 im niederländischen Amersfoort geboren, studierte Rachel de Joode zunächst zeitbezogene Kunst an der Amsterdamer Gerrit Rietveld Academie, bevor sie sich als Künstlerin, Grafikerin, Editorial-Fotografin, Kuratorin, Auktionshaus-Gründerin und Meta-Magazine-Herausgeberin ganz in den Dienst eines komplett genreübergreifenden Kunstansatzes stellte. Ihre Arbeiten wurden nicht nur auf Ausstellungen in Amsterdam, Xiamen, Mexico- City, Oslo und Herzliya gezeigt, sondern auch auf Arte-TV, im Picnic Magazine, Vorn Magazine, NY Arts Magazine sowie in verschiedenen Publikationen des Gestalten Verlags gefeatured. Für J’N’C hielt die Wahlberlinerin die kleinen und großen kulturellen Geheimnisse von Mexico-City in Bildern fest.

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Erwin Wenzel

Nachdem Erwin Wenzel als Mitglied der RUF-Crew gut 15 Jahre lang die Graffitiszene ordentlich aufgemischt hatte, war der Wunsch, seinen künstlerischen Blick auf die Realitäten auch legal zu präsentieren, so übermächtig, dass er im Rahmen einer Fotografenausbildung endgültig beschloss, die Sprühdose gegen eine Kamera einzutauschen und fortan statt Züge nur noch Filme vollzubomben. Eine durchaus nachhaltige Entscheidung, die dem Düsseldorfer in der Folge nicht nur ein breites Portfolio namhafter Kunden wie etwa Die Zeit, MTV, Insight, BMG und Style and the Family Tunes bescherte, sondern auch ein wenig Ruhe ins Leben des mittlerweile zweifachen Familienvaters brachte. Für J'N'C fotografierte der Sardinien-Liebhaber die Strecke ‚The Early Bird'. Den Soundtrack zur Arbeit lieferten The Beastie Boys und Die Ärzte.

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Valerie Soschynski

Die gebürtige Berlinerin Valerie Soschynski studiert in ihrer Heimatstadt im fünften Semester Modejournalismus und Medienkommunikation an der Akademie Mode & Design. 2010 sammelte sie bereits Erfahrungen in der Redaktion der Elle in München. Für ein Praktikum bei der J'N'C verließ sie die geliebte Hauptstadt nun ein weiteres Mal und zog für knapp vier Monate ins beschauliche Düsseldorf. Seitdem schlägt sich die 23-Jährige täglich tapfer durch das Dickicht des Modedschungels und teilt ihre Fundstücke via Blog-Work mit der interessierten Außenwelt. In der aktuellen Ausgabe stellt sie nicht nur im Rahmen der ‚Labels to Watch' die spannendsten Fashion-Newcomer vor. Valerie präsentiert auch die schönsten ‚Moody Goods' zum Thema ‚Reich der Tiere'.

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René Fietzek

Warum sollten ‚Naturbursche' und ‚Schöngeist' nicht harmonisch in einer Person funktionieren, fragte sich René Fietzek berechtigterweise und verließ kurz nach der Abiturfeier seine beschauliche ostfriesische Heimat, um im Rahmen eines viel zu langen Studiums der Theater- und Medienwissenschaften sein Glück in Hamburg und Wien zu suchen – und es im Fachbereich Fotodesign am Lette-Verein, Berlin, schließlich zu finden. Der Wahl-Hauptstädter, der sich weniger als Künstler denn als Dramaturg versteht, fotografiert bevorzugt mit natürlichem Licht, findet sich unnatürlich räkelnde Models höchst fragwürdig und lässt sich gern von gutem Essen, guten Büchern und abenteuerlichen Reisen inspirieren. Für die aktuelle Ausgabe der J'N'C fotografierte René ‚Modern Mimesis'.

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Lea Nielsen

Geboren in Kopenhagen verschlug es Lea Nielsen im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren nach London, wo sie – nachdem die angestrebte Karriere als Profi-Tänzerin aufgrund von Verletzungspech aufgegeben werden musste – die hohe Kunst der Fotografie für sich entdeckte und fortan ohne Kamera kaum noch das Haus verließ. Nach ersten Arbeiten im Mode- und Theaterbereich kehrte die mittlerweile 28-Jährige schließlich in ihre Heimatstadt zurück, um kurze Zeit später ihre Zelte auch in Berlin aufzuschlagen. Inspirationen für ihr J'N'C-Shooting ‚Silence is golden' fand die Schlittschuh- Enthusiastin und ausgewiesene Flohmarkt-Expertin nicht nur bei den bildgewaltigen Werken Ingmar Bergmans und den starken Frauen der 1930er Cinema-Kultur, sondern auch in Patti Smiths ‚Just Kids'-Biografie und den musikalischen Arbeiten des französischen Komponisten Yann Tiersen.

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Sergio Membrillas

Der im spanischen Valencia geborene Illustrator kann nicht nur wesentlich schneller sprechen als wir. Er hat es auch geschafft, sein Selbstporträt auf sieben Zeilen zu beschränken. Lassen wir Sergio also selbst zu Wort kommen: „Zeichnen ist meine Leidenschaft und nebenbei auch mein Broterwerb. Ich liebe Radfahren – vor allem durch Berlin. Ich mag die anonyme Illustrationskunst des 60er-Jahre-Ostblocks, die Filme von Wes Anderson und die schlecht aufgenommene LoFi-Musik von jeder Menge K-Records-Bands. Eulen sind meine Lieblingstiere, aber eigentlich finde ich alle Tiere, die im Wald leben, super – ebenso wie den Wald selbst. Ich hänge gern in Parks rum und schaue mir Pflanzen an. Und ich liebe es, in der Welt herumzukommen, weshalb ich mich jetzt auf der Stelle auch wieder um meine nächsten Reisepläne kümmern muss!" Für die aktuelle J'N'C hat sich Sergio des Themas ‚Mode und DIY' angenommen.

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Adriaan Louw

Geboren und aufgewachsen in Pretoria, Südafrika, studierte Adriaan Louw zunächst Grafik- und Werbedesign und verdiente sein Geld als Animation & Motion Artist, bevor er 2003, gelangweilt vom festgefahrenen Alltag in Corporate-Agenturen, seine wahre Passion im Reisen und der Fotokunst fand. Seitdem ist der 38-Jährige weltweit unterwegs. Neben der Kamera stets mit im Gepäck: eine Ausgabe von Ayn Rands ‚The Fountainhead’, eine DVD von Stanley Kubricks ‚2001: A Space Odyssey’ sowie ein mit neuen und alten Songs vollgestopfter MP3-Player auf Random-Modus. Für den J’N’C-Cityguide ließ sich der ausgewiesene Kaninchenliebhaber auf der Suche nach den heißesten Spots der Stadt durch die Straßen São Paulos treiben – und wurde schnell fündig.

 

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Katharina Poblotzki

„Also: Born and raised in Köln-Mülheim, dann via London, Melbourne, Stockholm und Kopenhagen ab nach Berlin-Neukölln, wo ich jetzt wohne, wenn ich nicht gerade knipsend in New York oder für J'N'C in Rio de Janeiro rumturne, um mit der Stylistin Alexandra Heckel in Favelas, auf Friedhöfen und an Stränden Hexentänze mit den tollsten Cariocas der Stadt aufzuführen. Früher war ich als Dokumentarfilmerin unterwegs, verdingte mich als Foto- und Moderedakteurin und gab mit ‚Neue Probleme' mein eigenes Heft heraus. Mittlerweile habe ich mich ausschließlich der Fotografie verschrieben und bereits mit Leuten wie Sofia Coppola, Moby, M.I.A., Robyn und Florence & the Machine gearbeitet." To be continued ...

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Jolien Deckers

In Wuppertal geboren und mit einem belgischen Pass ausgestattet, wurde Jolien Deckers der gepflegte Internationalismus quasi in die Wiege gelegt, was zur Folge hatte, dass sich die heute 24-Jährige sowohl für die deutschen Wälder und Berge als auch für flämisches Kriek-Bier, Gemälde des britischen Impressionisten Alfred Sisley und französische Literatur begeistern kann – im Original natürlich. Ihr Faible für wieselflinke Wortjonglagen, bereits im frühen Kindesalter entdeckt, kultiviert die Ballett liebende Wahl-Düsseldorferin inzwischen im Rahmen eines Anglistik- und Romanistik-Studiums sowie aktuell auch für J'N'C. Für die vorliegende Ausgabe forschte sie in Sachen ‚Labels to Watch' nach interessanten Newcomern.

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Linda Alfvegren

Geboren und aufgewachsen in Ekerö, einem kleinen Dörfchen nahe Stockholm, drückte Linda Alfvegren bereits im zarten Alter von acht Jahren lieber den Kameraauslöser als die Schulbank und stellte damit schon früh die Weichen für ein Leben im Zeichen des „Zeitstoppens und Zurückschauens“, wie sie die hohe Kunst der Fotografie nennt. Und die Inspiration lauert einfach überall: beim Blick aus dem Küchenfenster, auf dem Weg zum Einkaufen, auf Reisen und auf dem Fußballplatz, zu dem sie ihren achtjährigen Sohn mehrmals die Woche begleitet. Aktuell arbeitet Linda an einem Kinderbuch, plant mindestens zwei Ausstellungen – und fand glücklicherweise dennoch die Zeit, um für die aktuelle J’N’C die Strecke 'The Artist' zu fotografieren.

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Frauke Berg

Tel Aviv, Bergen, Buxtehude – Frauke Berg war in den letzten Wochen viel unterwegs und hasst Stillstand. Vor allem künstlerisch. „Zu Hause sitzen und die Decke anstarren ist nichts für mich“, betont die Düsseldorfer Künstlerin und Illustratorin und feilt bereits an ihren nächsten Ausstellungen. Aktuell entwickelt sie mit der Musikerin Anja Laumann ein Projekt, bei dem Klang und Zeichnung eine Liaison eingehen. Außerdem plant Frauke eine Platte mit dem Label der Düsseldorfer Slowboys, auf dem ihre kruden Experimente zu hören sein werden. Nebenher bestückt sie das Zeit-Magazin oder hippe Modejournale mit ihren Illustrationen. Ach ja, der Trailer für den Kunstfilmtag 2012 geht auch auf Fraukes Kappe. Und so ist ihr Lebensmotto – frei nach Goethe: „Man kann jeden Tag etwas Neues anfangen, man muss es nur tun.“

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Andreas Zimmermann

Andreas ‚Andizett’ Zimmermann ist ein Mann mit vielen Talenten. 1998 tauchte er als Model im ersten J’N’C-Shooting überhaupt auf und ist uns seitdem als liebenswürdiger Haus-und-Hof-Fotograf für City Guide und Co. treugeblieben. Wenn er nicht gerade im Auftrag der J’N’C die sieben Weltmeere umschifft – und das tut er häufig –, arbeitet der 37-Jährige gebürtige Düsseldorfer, der seit 2008 ein Fotografie-Diplom der renommierten Essener Folkwang Hochschule in der Tasche hat, streng und mit Nachdruck an der Sollbruchstelle zwischen Kunst in der Galerie und Kommerz in der Werbung. Andizett ist mit seinen drei launischen Landschildkröten Chelona, Hermes und Times Machine, die zusammen genauso alt wie er selbst sind, längst per Du und hat im Rahmen des ‚Spontaneous Random’-Projekts den architektonischen Möglichkeiten von Legosteinen ein Denkmal gesetzt. Für die aktuelle J’N’C machte er sich nach Madrid auf.

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Fee Romero

1982 in Hamburg geboren, verbrachte Fee Romero den Großteil ihrer Kindheit und Jugend in London und Berlin, um sich schließlich nach einer Ausbildung bei Estée Lauder im zarten Alter von 22 Jahren zunächst als Hair & Make-up Artist selbstständig zu machen. Weil jedoch Haare längst nicht alles sind, was im künstlerischen Leben zählt, entwickelte Fee in ihrer raren Freizeit gemeinsam mit der spanischen Bildhauerin Adelaida Cue Bär Film- und Fotokonzepte jenseits der Norm. Eine Zusammenarbeit, die schließlich in der Gründung der Hamburger Allround-Projektgruppe La Roquette mündete. Für J’N’C inszenierte das Duo gemeinsam mit dem Fotografen Amos Fricke die Strecke 'Blue Blood'.

Gulliver Theis

Gulliver Theis

1971 in Freiburg im Breisgau geboren, erbte Gulliver Theis 1985 seine erste Kodak Retina 3 vom Opa, um nach einjähriger Experimentierphase 1986 endgültig der schönen Kunst des Fotografierens zu erliegen. Nach dem Gewinn des deutschen Jugendfotopreises besuchte er 1991 zunächst die Basler Schule für Gestaltung, hängte ab 1994 noch ein Kommunikationsdesign-Studium an der HAW Hamburg dran und landete 1996 schließlich im New Yorker International Center of Photography. Leidenschaften: Fotografie, Essen und Reisen. Persönliche Mission: die Weiterentwicklung des Mediums – von der Lochkamera bis zum Großformat wurde hier bereits alles gecheckt! Weitere Interessen: Menschen, die Welt, Politik und gesellschaftliches Verständnis. Mag nicht: sinnlosen Konsum und schnelle Trends. Für die aktuelle J’N’C porträtierte Gulliver Theis seine derzeitige Hometown Hamburg.

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Neda Rajabi

1982 in Shiraz in der Nähe von Persepolis geboren, aufgewachsen in Deutschland und mittlerweile in Berlin beheimatet, versuchte Neda Rajabi zwar schon früh, das Mysterium der menschlichen Schönheit mit der Kamera zu ergründen, entschied sich nach der Schule jedoch erst einmal für ein Produktdesign-Studium – um schließlich dann doch noch ihre Berufung als Fotografin zu finden. Am Set arbeitet die passionierte ‚Persian Cuisine‘-Köchin und gute Esserin am liebsten mit Freunden und verwandten Seelen aus verschiedensten Disziplinen, weil „sich dann Arbeit nicht nach Arbeit anfühlt, sondern nach Spaß, die Stimmung stimmt und sich so das bestimmte Etwas einstellt, das den Bildern eine Qualität verleiht!“ Neda mag Reiseabenteuer, Charaktersounds und Charakterdüfte und ist von Langeweile schnell gelangweilt. Für J’N’C setzte sie ‚Jolie Fleurie‘ in Szene.

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Ingo Fast

Aufgewachsen im Schwarzwald und an den Ufern des Bodensees, fällt es dem Pre-Teen Ingo Fast schwer, sich zwischen der Malerei und dem Segeln als erste große Liebe zu entscheiden, weshalb er konsequenterweise einfach beides kombiniert und sich und seine Familie mit unzähligen Zeichnungen von Segelbooten beglückt. Eine Obsession, die Jahre später nicht nur zu einem Segeltörn über den Atlantik führt, sondern auch ein Studium an der Berliner Hochschule der Künste und der New Yorker Parsons School of Design nach sich zieht. Mittlerweile in Bangkok ansässig, verbringt Ingo seine Zeit mit Tischtennis, Musikhören, Schwimmen und der Bespaßung seiner Kids, wenn er nicht gerade seine weltweite Kundschaft, darunter das New Yorker Museum of Modern Art, die New York Times, das Time Magazine und American Express, mit Illustrationen versorgt. Für die aktuelle J’N’C-Ausgabe zeichnete Ingo Fast seine Version der It-Bag.

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Shuhei Shine

Nach einer turbulenten Kindheit und Jugend im japanischen Ishikawa, in deren Verlauf Shuhei Shine seine Kamera als adäquates Mittel zur nachhaltigen Archivierung des Alltäglichen und künstlerisches Tool gleichermaßen zu schätzen lernte, agierte er zunächst als Assistent von Miyazawa ­Masaaki, um sich 2009 schließlich mit einigen Koffern und seinem gesamten Equipment bepackt nach London abzusetzen, wo er seitdem als freiberuflicher Fotograf arbeitet. Wenn Shuhei nicht gerade von Set zu Set eilt oder zum x-ten Mal seinen Lieblingsfilm ‚Die Verurteilten‘ in den heimischen DVD-Player wirft, bereist er, stets von den Songs des japanischen Rockmusikers Kyosuke Himuro und einigen Ausgaben der Manga-Serie JoJo Bizarre begleitet, die Welt. Für J’N’C fotografierte er die ‚Pale Riders‘.

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Gunnar Tufta

Ein Plastik-Flamingo in Nachbars Garten war die Initialzündung für Gunnars Karriere. Mittlerweile ist der Norweger mit Wohnsitz in London ein gefragter Mode- und Werbefotograf und hat mit renommierten Kollegen wie Steven Klein und Nadav Kander zusammengearbeitet. Unterwegs in den Metropolen dieser Welt – aktuell weilt er in New York – empfindet er sich dennoch als absolutes Landkind. Durch die unendliche Finsternis des skandinavischen Winters zu stapfen, eingehüllt in ein halbes Dutzend Strickpullis, ist für ihn das Größte. Für die aktuelle J'N'C setzte Gunnar ‚Thelxinoe' in Szene.

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John Gripenholm

An seine erste Kamera kann sich John Gripenholm noch gut erinnern: Irgendwie war sie schwarz mit einem orangefarbenen Knopf. Heute reicht ihm das nicht mehr! Denn der Stockholmer ist gut im Geschäft und fotografiert rund um die Uhr für Labels von Lee bis Monki oder Hochglanzhefte wie Dazed & Confused und Elle. Ein echter Perfektionist ist er in Sachen Beleuchtung und Lichtreflexe. „Manchmal achte ich selbst im Gespräch mehr auf den Lichteinfall als auf die Worte meines Gegenübers", gesteht er. Seinen Job als Fotograf kann der nicht-blonde Schwede eben nicht so leicht ausblenden.

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Bodo Ernle

Genau wie Roland Emmerich stammt auch Stylist Bodo Ernle aus dem schönen Sindelfingen. Mit Katastrophenfilmen hat er es aber nicht, dazu waren seine fünf Jahre bei Bravo Girl! einfach viel zu schön. Aktuell residiert Bodo in Berlin-Kreuzberg, packt aber zwischendurch ständig seine Koffer, um für Magazine wie Celebrity, Mr Style oder Indie um den Globus zu jetten. Man sieht es seinen Stylings an: Bodo mag Gegensätze – auch ganz privat. Glitzerjacke oder Graffiti-Shirt, Froschschenkel oder Fastfood? Egal, Hauptsache, die nächste Reise geht nach São Paolo. Da ist doch gerade Sommer…

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Annekatrin Looss

Wer seine Karriere als Love-Parade-Reporterin beginnt, den haut so schnell nichts um. Annekatrin Looss schon mal gar nicht: Kung-Fu, Tai-Chi – kann sie alles. Ihren blauen Judogürtel packt sie aber nur aus, wenn ihr einer wirklich sehr blöd kommt. Also fast nie, denn mit der gebürtigen Berlinerin kann man jede Menge Spaß haben. Das fand auch der smarte Jeanser Jason Denham, den sie für J'N'C interviewt hat. Aktuell zieht es die freie Autorin übrigens ins Grüne. Wer also für Annekatrin, ihre Familie, Freunde und Viecher ein nettes Häuschen am See übrig hat, darf sich gerne melden.

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 Franziska Klün

„Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe", hat garantiert noch niemand zu Franziska Klün gesagt. Nein, das ist lediglich der Titel eines Interviewbands ihres literaturaffinen Lieblingsjournalisten André Müller. Genau wie ihr Vorbild hat sich auch die 30-jährige Berlinerin ein Spezialgebiet gesucht: Die sich permanent wandelnde Modeszene ihrer Heimatstadt ist ihr Steckenpferd, denn da wird's nie langweilig. Außerdem hat Franziska mitgeholfen, die Berliner Zitty Modebücher zu entwickeln. Davon gibt's mittlerweile eine ganze Reihe, und jeder Fashion-Freak mit Wohnsitz an der Spree möchte darin gern Erwähnung finden.

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 Florian Danner

Wirklich schöne Zähne hat Florian Danner, unser Fotograf mit Wohnsitz in Witten. Die braucht er auch, denn über ein saftiges Rindersteak mit Salat-Deko geht ihm nichts. Aber bitte auf den Punkt gebraten, da ist er pingelig. Ansonsten ist Florian durchaus ein Freund von Überraschungen. Am liebsten urlaubt er mit Rucksack und ohne Reiseplan in der Taiga oder den Tropen – Hauptsache extrem. Was seine Arbeit als Mode- und Werbefotograf betrifft: da liebt er „schnörkellose, feinsinnig emotionale Ästhetik mit künstlerischem Touch". Soso, ein Mann mit Idealen! Das Ergebnis lässt sich in der Fotostrecke 'Pattern Recognition' bewundern.

biki john

Biki John

Biki liebt’s bunt und schrill! Die Londoner Stylistin mit nigerianischen Wurzeln und Wohnsitz in Berlin experimentiert für ihr Leben gern mit schrägen Looks. Da liegt es nahe, das Hobby zum Beruf und sich in der Modeszene einen Namen zu machen. So war sie unter anderem Chef-Stylistin beim Africa Fashion Day während der Berliner Fashion Week und arbeitet aktuell für verschiedene Online- und Offline-Medien. Ihr besonderes Markenzeichen ist definitiv ihr Humor, unter Bloggern ein seltenes Gut. Auf ihrer Seite ‚My Fashion S/ash Life‘ erzählt Biki Kurioses aus ihrem aufregenden Berufs- und Privatleben.

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Rainer Rudolf Benoit

Seinem Ziel, vor der großen Klimakatastrophe alle Schulden getilgt zu haben, kommt Rainer immer näher. Erstens hatte der Frühling ja doch noch ein Einsehen, und zweitens stapeln sich die Aufträge bei ihm. Der Düsseldorfer Fotograf ist stets offen für Schräges und kann als Hobby-Mathematiker anhand komplexer dynamischer Systeme problemlos die Existenz von Chaos nachweisen. Für uns flog er zum Creative Room nach Venedig und verlor nichts von seiner Coolness, als er vor den Zollbeamten dreimal seine Kameras auseinanderschrauben musste. Wer seine Kindheit auf Mauritius verbringen durfte, hat eben die Ruhe gepachtet.

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Oliver Horton

Als Autor verbringt Oliver Horton extrem viel Zeit vor seinem MacBook. Um Fettpölsterchen und Langeweile zu vermeiden, sportelt er nebenbei wie ein Verrückter: Surfen in Waikiki, nach Haien tauchen oder Paddleboard fahren in Florida? Alles schon gemacht. Vor Ort hat er übrigens gleich mal das Kennedy Space Center besucht und sich eine Reise im Space-Shuttle-Simulator gegönnt. Schlecht geworden ist ihm nicht, denn er ist ja quasi immer im Training: Seit fünf Jahren wird einmal pro Woche beim ­Contemporary Dance ordentlich geschwitzt. Exzentrisch findet Oliver das alles nicht. In seiner Heimatstadt London ist er durchaus anderes gewohnt. Für uns nahm er unter anderem die Shopping-Szene an der Themse genauer unter die Lupe.

BjoernGiesbrecht

Björn Giesbrecht

Der gebürtige Kasseler liebt französische Salami und ist auch sonst ein unkomplizierter Geselle. Wenn er mit seinem Bulli samt Surfbrett mal schnell ans Meer fahren kann, ist er eigentlich schon wunschlos glücklich. Als Fotograf hingegen kann er durchaus pingelig und perfektionistisch werden. Denn die Arbeit mit der Kamera ist für Björn nicht einfach irgendein Job, sondern wahre Passion – inklusive der ewigen und wahnwitzigen Suche nach dem perfekten Bild. Als Fan von Vogue-Fotograf Lachlan Bailey, dem er den Titel ‚Moderner Peter Lindbergh' verleiht, darf's auch bei ihm gern elegant, aber nie leblos zugehen. Im Grunde hasst er nur eines wie die Pest: selber fotografiert zu werden.

KarenMunnis

Karen Munnis

British Vogue, Glamour, Vogue.com – die Londoner Stylistin hat gleich zu Beginn ihrer Karriere eher größere Brötchen gebacken. Selbst Stilikonen wie Lou Doillon und Chloë Sevigny waren stets dankbar, wenn Karen für den passenden Look gesorgt hat. Die Arbeit für internationale Magazine, Filme und Musikvideos sowie den engen Kontakt zu Schauspielern und Musikern empfindet sie als riesiges Glück. Urlaubsreif fühlt Karen sich dagegen nie. Eine flotte Radtour durch die Metropole an der Themse mit einem kleinen Schlenker über den Columbia Road Flower Market reicht ihr eigentlich schon. Trotzdem wird sie diesen Sommer nach Hawaii reisen. Karen plant eine Riesensause mit Freunden und Familie.

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Adelaida Cue Bär

Die in Hamburg lebende Stylistin und Künstlerin liebt ihre Geburtsstadt Madrid über alles und könnte über das dortige Nachtleben dicke Romane schreiben. Ihr Stil-Vorbild ist allerdings eine Italienerin: die im letzten Jahr verstorbene Modejournalistin Anna Piaggi, die mit ihren schrillen Outfits gern für Furore sorgte. Wer permanent kreativ und auf Achse ist wie Adelaida, muss auch mal runterkommen. Am liebsten übernachtet sie dann mit ihren Kindern an nordspanischen Stränden und isst dort jede Menge ‚Pulpo a la gallega', also Tintenfisch. Danach hat sie wieder jede Menge Energie für die gemeinsame Arbeit im Künstlerkollektiv ‚La Roquette'. Das wiederum ist Französisch und bedeutet ‚Rakete'.

Marie-Sophie Mueller

Marie-Sophie Müller

Menschen, Monster, Mutationen – Marie-Sophie liebt es, in die Biografien ihrer Zeitgenossen einzutauchen und einfühlsame Porträts zu schreiben. Dafür mal ihrer Stil-Ikone Cate Blanchett persönlich die Hand zu schütteln – das wär' schon was. Viel und gern unterwegs ist unsere neue New-York-Korrespondentin allemal. Dabei muss es auch nicht immer so nobel zugehen, wie seinerzeit im Privatjet nach Marokko. Da hatte Marie-Sophie die Ehre, eine Seniorengruppe reportagemäßig zu begleiten. „Wir haben uns die Zähne mit Champagner geputzt!" Wie? Mehr von diesen schönschrägen Geschichten!

Sonja Ragaller

Sonja Ragaller

Fei zünftig mag es Sonja, die sich nicht vorstellen kann, woanders als im Voralpenland zu leben. Höllentalklamm, Spitzingsee, Pfaffenwinkel – Hauptsache Bergpanorama und zwischendurch einen saftigen Schweinsbraten. Dazu passt auch ihr Traum, mal irgendwann im Leben ein cooles Trachten-Magazin zu launchen. Aber bitte nicht hausbacken heimelig, sondern abgefahren anders. Ansonsten hat Sonja ein Faible für starke Typen, die was auf die Beine stellen und Ideen haben. Diesel-Gründer Renzo Rosso ist so einer. Was sie von den Huber-Buam hält, werden wir sie demnächst mal fragen. Obazda und Radi liegen schon bereit!

Ricardo Abrahao

Ricardo Abrahao

Acht Monate mit dem Rucksack durch Asien machten Ricardo zu einem passionierten Fotografen. Während des Trips hat er nicht nur seinen Blick für das perfekte Motiv geschult, sondern sich auch als Pfleger in einem Krankenhaus in Bhutan nützlich gemacht. Dass in dem Königreich sowohl TV als auch Nikotin verboten sind, hat den gebürtigen Brasilianer übrigens nicht gestört – und auch in Sachen Kreativität reizt ihn die Abwechslung. Verdiente sich Ricardo seine Sporen zunächst als Grafik- und Produktdesigner, verfiel der Wahl-Pariser alsbald der Mode beziehungsweise Modefotografie. Berufliche Alternativen? Höchstens Rockstar, drunter geht's nicht.

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Muriel Liebmann

Die kleine Schwester war Muriels bevorzugtes Modell, als sie mit 15 Jahren ihre erste Kamera geschenkt bekam. Seitdem kann sie nicht mehr anders: Ständig auf der Suche nach Locations, Trends und Inspirationen ist sie am liebsten unterwegs und tourt rund um den Erdball. Genau wie der von ihr bewunderte Kollege Tim Walker, der große Geschichtenerzähler der Modefotografie, liebt auch die Hamburgerin das Hintergründige. Für uns hat sie Men’s Fashion an weiblichen Models fotografiert. Das Ergebnis ist gerade durch die Prise Androgynität ultraelegant und echt feminin.

John Broemstrup

John Brömstrup

John kann kochen – und zwar mit Leidenschaft, weniger mit Geduld! Aktuell versucht er sich am perfekten Apfelkuchen à la Oma, und Vorkoster darf sein kleiner Sohn sein, dem er ansonsten gern typisch männliche Disziplinen mit auf den Weg gibt. Die da wären Fußball, Fußball und, ah ja, Fußball. Ehrensache für den eingefleischten St.-Pauli-Fan. Wenn er nicht gerade in einem Kreuzberger Club die Plattenteller heißlaufen lässt, greift John am liebsten zur Kamera. Inspiration bezieht er nicht zuletzt aus dem Berliner Alltagsleben, aber auch von Künstlerkollegen.

Contributor MathiasSuess

Mathias Suess

Siegfried wäre vor Neid erblasst: Denn Jagen, Reiten und Drachentöten hält ­Mathias Suess für ein paar seiner leichtesten Übungen. Anders als der Nibelungen-Held beherrscht der smarte Illustrator nämlich außerdem noch die Kunst des Bleistiftschwingens. Wunderschön hat er erst jüngst das ‚Fischfinder‘-Buch bebildert, das dem unwissenden Angler hilft, Plötze von Piranha zu unterscheiden. Dass der Bayreuther Naturbursche neben Grob- und Feinmotorik auch jede Menge Humor besitzt, beweist er in der vorliegenden J’N’C-Ausgabe einmal mehr: In Szene gesetzt hat er diesmal die Glosse ‚Hits für Kids‘.

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Diana Diederich

„Verführung und Inspiration, Schönheit und Perfektion“ – Diana Diederich weiß gar nicht, wo sie anfangen und aufhören soll, wenn’s um ihre größte Leidenschaft, die Fotografie geht. Die gebürtige Göttingerin hat sich nach ihrem Kommunikationsdesign-Studium in Hamburg niedergelassen und sich ihre ersten Sporen in der Foto- und Agenturszene verdient. Irgendwann dachte sie: „Das kann ich auch“, griff zur Kamera und, schwups, ließen die ersten großen Kunden nicht lange auf sich warten. Sogar die ‚Elle‘ China wurde auf sie aufmerksam. Unser Shooting im Hamburger Gängeviertel war für sie also ein lässiges Heimspiel.

marco huelsebus

Marco Hülsebus

„Niemals stehen bleiben“ lautet das Motto von Marco Hülsebus. Der Hair & Make-up-Artist liebt es, rund um den Erdball zu jetten, um seine vielen Fotoshootings und Filmprojekte zu verwirklichen. Dabei ist er immer auf der Suche nach der perfekten Welle – egal ob als Surfer oder Haarkonzept-Künstler. Der ehemalige Vidal-Sassoon-Schüler gilt als experimentierfreudig und hat für die vorliegende J’N’C-Ausgabe unsere ‚Back Street Boys‘ gestylt. Sein großer Ruhepol ist übrigens seine englische Bulldogge, denn die darf bleiben wie sie ist – von Bobtail oder Pudel könnte Marco eh nicht die Finger lassen.

Contributor Huth

Marc Huth

Marc ist im Grunde bescheiden, haut aber auch gerne mal auf die Pauke. Als Schlagzeuger einer Punkrock Band darf er das natürlich. Außerdem verschafft ihm das jede Menge Backstage-Credibility als Fotograf. Denn als solchen haben wir ihn engagiert, wohlwissend, dass er in der Branche als Punk gehandelt wird – ganz professionell versteht sich. Den Kölschen Jung’ hat es nach einer Zwischenstation in New York aktuell nach Berlin verschlagen, wo es sich gut leben lässt. Dort gönnt er sich neben seiner Liebe für edlen Whisky auch Pizza, Pizza, Pizza, sein absolutes Leibgericht. Sonstige Interessen: Musik, Mode, Malediven – exakt in dieser Reihenfolge.

Contributor SusannaMiska

Susanna Higham-Miska

Susanna und Rosanna – das ist schon eine große Liebe. Nur für ihre Oldenburger Stute schlüpft unsere Lektorin aus ihren 12-Zentimeter-High Heels, mit denen sie mühelos den ganzen Tag durch’s Office sprintet. Ansonsten frönt Susanna dem British Style: Sie liebt britischen Humor und typisch britische Teatime mit viel Cremetörtchen. Was man ihr übrigens nicht ansieht. Dass ihr Ehemann ebenfalls Brite ist, versteht sich von selbst. Very excited sind wir über die Tatsache, dass Susanna neben Alt- und Mittelenglisch auch mit dem modernen Slang der Angelsachsen vertraut ist. Das macht sie für uns unentbehrlich.

ShantiAlexander

Shandi Alexander

Salsa, Flamenco oder Caribbean Dance – Shandi hat’s drauf und ist ständig in Bewegung. Die New Yorker Stylistin, die mal vier Jahre in Japan gelebt hat, jettet permanent um den Globus, entweder um Tanzkurse zu belegen oder eben für einen neuen Job. Und der ist vielfältig: Ob Gorbatschow ganz seriös oder crazy Girls für ein schickes Modejournal. Für Shandi alles kein Problem. Was sie inspiriert? Die Lässigkeit von Jane Birkin, die Sexiness von Diana Ross, am allermeisten aber der Look von Mom and Dad, denn „ich habe wohl die stylishsten Eltern ever!“ Ihr Händchen für coole Oufits hat Shandi also geerbt.

peter lorenz

Peter Lorenz

Dont’t fight the feeling. Wenn es im kreativen Schaffen von Peter Lorenz eine Art Leitmotiv gibt, dann wohl dieses. Der Berliner Fotograf, dessen zweite große Liebe dem Bewegtbild gilt – Werbefilme und Musikvideos gehören ebenfalls in sein Portfolio –, holt sich seine Inspiration gerne aus vermeintlich fremden Genres wie der Malerei oder Literatur. Seine freien Arbeiten kommen vielfach abstrakt und in Schwarz-Weiß daher. Kunst und Kommerz, ein Widerspruch? „Nicht, wenn man vor allem aus dem Bauch heraus agiert.“ Vielseitigkeit rules – erst recht, seit Peter zusammen mit einem Grafiker und einem Kameramann das Berliner ‚Lightning Bolt Studio‘ betreibt. Für J’N’C fing er das „tatsächlich traumhafte Licht“ Stockholms ein.  

Cheryll

Cheryll Mühlen

Als Kind wurde sie von ihrer Mutter ‚Benetton‘ genannt. Denn Colour Blocking war schon ihr Ding, als sie noch gar nicht wusste, was das ist. Das lernte J’N’C-Volontärin Cheryll Mühlen dann während ihres Modejournalismus-Studiums an der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf. Heute beschreibt sie sich selbst als „Posh-Nerd“ – mit einem Hang zu dicken Autos. Ein Lottogewinn? Würde in den Chevrolet Camaro fließen. „Ich brauche kein großes Haus, sondern eine große Garage.“ Weitere Leidenschaften der Halb-Philippinin: ihr French-Bulldog-Pug-Mix Paul und Sauerkrautauflauf. Was Cheryll an der Mode mag? „Sie ist tiefgründig und oberflächlich zugleich.“

galina green

 Galina Green

„Gute Mode ist kein Hexenwerk. Dafür braucht es Handwerk und Talent, Marketing und Glück.“ Galina Green gibt nicht viel auf Legendenbildung – und das, obwohl die Tochter einer Deutschen und eines Briten den Aufstieg der Mode Made in Berlin in den letzten 20 Jahren hautnah miterleben durfte. So lange lebt die in London aufgewachsene Mutter zweier Töchter schon in Prenzlauer Berg. Galina, die zusammen mit Paula Hedley eine erfolgreiche Übersetzungsagentur betreibt (Trend Translations) und auch für J’N’C ins Englische übersetzt, hat gleich zwei Studienabschlüsse: Germanistik und Textildesign. Dass ihr allererster Auftrag ausgerechnet von Rammstein kam, mit deren Keyboarder sie einst eine WG bewohnte, bringt sie manchmal zum Schmunzeln: Die Band singt bis heute auf Deutsch.

anita krizanovic

Anita Krizanovic

Mode ist nur auf den ersten Blick oberflächlich, findet die Stylistin Anita Krizanovic. Man sieht, sie lässt sich nicht einschränken und hat sich bereits an diversen Projekten bewiesen, die stets Musik und Mode im Fokus hatten. Die gebürtige Frankfurterin, die gleich nach dem Studium nach Berlin gezogen ist, liebt an ihrem Job die immer neue Herausforderung und die Tatsache, dass sie dabei stets interessante Menschen kennenlernt. Daheim bringt ihre Katze Kiwi sie auf den Teppich und sorgt dafür, dass sich Anitas Batterien schnell wieder aufladen.

hannah godde

Hannah Godde

Mülheim an der Ruhr ist eher unspektakulär, hat aber vielleicht gerade deswegen schon großartige Künstler hervorgebracht. Neben Helge Schneider, der eher für den Humor zuständig ist, gibt es auch Hannah Godde, die sich ganz den schönen Dingen des Lebens widmet – als Stylistin und Fotografin. In Hamburg hat sie sich zunächst als Model und Fotoassistentin versucht und sofort gemerkt: Das ist es! Die Modebranche mit ihren immer neuen Ideen, Trends und Talenten hat es ihr absolut angetan und sie freut sich jeden Tag aufs Neue, wenn sich wieder ein verrücktes Projekt auftut. Demnächst übrigens von New York und L.A. aus.

paula hedley

Paula Hedley

An der schönen Mosel war’s, als sich die zwölfjährige Paula unsterblich in Deutschland und seine sperrige Sprache verliebt hat. Daheim, in Newcastle upon Tyne, hat sie sich dann streberhaft in ein ‚Teach Yourself German‘-Buch verbissen und war fortan Klassenbeste, zumindest in diesem speziellen Fach. Mittlerweile lebt die Wahl-Kölnerin von ihrem Hobby und hat sich mit ihrer Übersetzungsagentur ‚Trend Translations‘, die sie gemeinsam mit Kollegin Galina Green betreibt, auf Mode, Lifestyle und Marketing spezialisiert. Für J’N’C bringt sie bereits seit einer halben Ewigkeit flotte Lifestyle-Sprache und coole Trendtexte in die richtige Form. Was wären wir nur ohne dich, Paula?

Contributor ThomasSchmidt

Thomas Schmidt

Photography has always been his thing! Straight after finishing school, Thomas Schmidt studied design at the Hamburg University of Applied Sciences before venturing off to New York. After all, everyone knows, “If you can make it there …”. He then spent a few years commuting between Paris and Hamburg, where he has now returned to live permanently and where his twins, who he is trying to teach the finer details of haute cuisine, very much keep him on his toes. For this issue of J’N’C he headed to the tennis courts. Mainly because he liked the geometric quality of the location. When it comes to his own sporting activities, he prefers riding through north Germany’s forests on the back of a trusty steed.

Contributor JanaClevé

Jana Clevé

Jana Clevé comes from the Siegerland region, which aptly means “the land of champions” in German. The fashion photographer, whose role models include colleagues like Benjamin Vnuk and Andreas Öhlund, as well as her grandfather, is certainly flying high. She has backpacked her way through Australia and New Zealand, and her job regularly takes her to cities like New York and Paris. Now based in Hamburg, she favours the Scandinavian countries with their peaceful landscapes and understated, clear-cut fashion. This is the type of clothing she loves to capture on camera, a task for which she occasionally rewards herself with a shot of nut schnapps.

Contributor KatiaWik

Katia Wik

Katia loves all things dainty and graceful. So when it comes to our four-legged friends she would always prefer a greyhound to a trendy pug. After spending a tranquil childhood and her teenage years in Erlangen, the photographer moved to Berlin, where she has specialised in high-quality fashion photography. She prepares for her shoots meticulously and is a master at creating moods out of everything she finds. When she had to suddenly reschedule everything for us, because the damp moorland we’d had in mind as our shoot location was quite literally a washout, Katia took it in her stride, proving her spontaneity and improvisational talent.

Contributor Miera

Eduardo Miera

We asked Eduardo Miera to shoot cool guys at the beach for this issue. No problem for the Catalan photographer: after all, he also loves hanging out on Icària and Mar Bella, the golden sandy playas of his hometown Barcelona. Which means he has seen his fair share of laid-back posing and knows exactly what makes a great shot. Edu, as he’s known, also finds inspiration on his many travels around the globe and in his kitchen: as well as being an excellent photographer, his aim is also to be an excellent cook.

Contributor Weber

Lars Weber

Cuddly rabbits, puppy dogs? Forget it! Lars Weber prefers Sphynx cats, a feline breed known for its lack of fur. Not that this surprises us, of course: we weren’t expecting anything mainstream from the Hamburg-based photographer when we asked him to join us in Berlin for a fashion shoot. Lars knows exactly how to create the perfect scene, and having trained as a communications designer working for numerous magazines in London and New York, he has an inimitable knack for lighting, composition and, of course, exciting visuals.

Contributor Rüss

Elke Rüss

At the age of eleven she sewed her first denim miniskirt and, accessorising it with her granny’s pearls, dressed up for her first ever photo shoot in the parish garden with her sisters. Yes, Elke is the daughter of a priest, the second of a total of five. Despite this, the Hamburg resident chose to seek her fortune beyond the religious realm, finding what she was looking for in the world of fashion. Following an apprenticeship in dressmaking in Nuremberg, she headed to London for a year when she was 19, before moving to Hamburg to study a degree in costume and fashion design. She applied her costume skills to the theatre, but ultimately, it was too much drama for her. The film buff still doesn’t want to turn her back on the theatre entirely though: “Maybe one day I’ll get to do the costume design for a film. That would be a dream come true.”

Contributor Gnacke

Jemima Gnacke

“Music is my life!” enthuses Jemima Gnacke, who after 13 years attending a Waldorf school cannot only dance her name, but is also a damn good singer. ­Writing is another of her passions, and following positions at Playboy (as an author!), and German newspapers Tagesspiegel and Zeit Online, she decided to take the freelance path in life. Which means she can now find time for extended trips to Thailand or ­India, where she loves to collect recipes. Her current favourite: papaya salad with sticky rice! For this issue of J’N’C, the Berliner visited urbanwear label Khujo in Hamburg.

Contributor Krumbacher

Leo Krumbacher

Ever since he was 13 years old, he has pretty much always had a camera in his hand. Leo Krumbacher has a penchant for all things visual and loves the natural beauty of women. So it made sense for him to specialise in fashion and beauty photography and to set up an office in Paris in addition to his home base of Hamburg. No sooner said than done! Since then, Leo has been taking photos for the world’s biggest magazines. When he’s finished work for the day he enjoys cooking up a storm in the kitchen, trying to convince his twin sons of the finesse of vegetarian cuisine. And so far he’s even had some success.

Contributor Steinhausen

Christian Steinhausen

Harvey Keitel, Willem Dafoe, Megan Fox – he’s had them all in front of his camera! Berlin-based Christian Steinhausen, who has roots in Munich and lived in New York for several years, really knows his stuff when it comes to fashion, people and portrait photography. He’s on first-name terms with colleagues like Ellen von ­Unwerth, Steven Meisel and Mario Testino and says he has a weakness for small flaws and imperfections on his shoots. But Christian isn’t quite as keen on disturbances when they involve wild boars interrupting his swimming sessions in the great outdoors. So it’s no wonder that this particular animal recently became one of his favourite things to eat...

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Ilona Marx

Ist Strippenzieherin aus Überzeugung – und schätzt sich überglücklich, dass ihr Baby nach sechzehn Jahren aus dem Gröbsten raus ist! Mode ist ihr eine Herzensangelegenheit, Netzwerken eine Selbstverständlichkeit. Ein wenig schade findet sie allerdings, dass ihr geliebter kirschroter 1970er Opel Kadett sie nicht auf all ihren Reisen begleiten kann.

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Eva Westhoff

Mit unerbittlicher Strenge korrigiert sie als Lektorin, mit ungebrochener Leidenschaft rezensiert sie als freie Autorin. Die studierte Germanistin ist eine glühende Bewunderin von Thomas Bernhard und hat, neben der deutschen Sprache, auch ein Faible für deutsche Musik – nicht zuletzt für einige Bands aus ihrer Heimatstadt Düsseldorf, bei deren Konzerten sie immer in der ersten Reihe zu finden ist.

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Fredericke Winkler

Jeder in Berlin, der sich mit Mode beschäftigt, kennt die stets hervorragend informierte Autorin. Denn guter Stil interessiert sie nicht nur theoretisch. In ihrem Laden ‚Belleville‘ verkaufte die Geschäftsfrau avantgardistische Kleidung, darüber hinaus unterrichtet sie an der renommierten Esmod-Akademie. Wie sie es nebenbei auch noch schafft, ihre Kinder großzuziehen, bleibt ihr Geheimnis.

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Martin Steinigen

Selbst in den heikelsten Schlusskorrektur- Phasen bewahrt der Grafikdesigner einen kühlen Kopf. Er gilt in der Redaktion als Pokerface, das in letzter Minute das Ass aus dem Ärmel zieht. Ihm und seiner Agentur Chewing the Sun in Wuppertal verdanken wir nicht nur sieben Jahre hochklassiges Layout, sondern auch das J’N’C-Logo.

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Roman Klonek

Ein Baum von einem Mann! Die ungebremste Schaffenskraft des Illustrators, der seit fünf Jahren unsere Städteportraits bebildert – man spürt sie förmlich. Besonders erfolgreich ist Klonek in den USA, zuletzt arbeitete er im Auftrag der New York Times, der Wired und des San Francisco Chronicle.

Ihre Verbündeten

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Dennis Fischer

Trotz seines jugendlichen Alters von gerade einmal 25 Jahren hat das Stuttgarter Allround-Talent Dennis Fischer schon mehr verschiedene Jobs durch als der durchschnittliche Bundesrentner. Nach der Schule und einer KFZ-Mechatroniker-Lehre steigt er erst einmal fest in das elterliche Fensterbau-Business ein. Was seine Familie nicht ahnt: Seine Seele hat Dennis längst an das Fixed-Gear-Biken und die Fotografie verkauft. Beweise hierfür finden sich nicht nur dutzendfach im Internet und in verschiedensten Printmagazinen, sondern auch auf den Seiten des ‚Love for Barcelona-Buchs‘, das anlässlich der gleichnamigen Fixed-Gear- Fotoausstellung veröffentlicht wurde. Für J’N’C fotografierte er die Strecke ‚Playero Total‘.

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Edyta Kopcio

„Inspiration kommt stets unerwartet. Manchmal macht sie uns glücklich, manchmal verwirrt sie uns, und im schlimmsten Fall bleibt sie ein Geheimnis, weil wir nicht wissen, wie wir mit ihr umgehen sollen“, erklärt die in Polen geborene Stylistin Edyta Kopcio auf die Frage nach dem Kern ihrer Arbeit. Dass für die 32-Jährige, die mittlerweile ihren Wohnsitz nach Berlin verlegt hat, der Schlüssel zu echter Kreativität darin liegt, stets mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, beweist sie einmal mehr mit ihrem Beitrag zur J’N’C-Fotostrecke ‚Le Pierrot Solitaire‘.

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Felicity Sagoe

Geboren und aufgewachsen in Nord-London, entdeckt Felicity Sagoe nicht nur früh ihre Liebe zu Vinyl-Schallplatten und Filmen von Wim Wenders, Stanley Kubrick und Werner Herzog, sondern schießt, bewaffnet mit einer Zenith-Kamera, mit gerade einmal 15 Jahren auch ihre erste Fotoserie. Was als Hobby beginnt, wird nach einem Modestudium schließlich Beruf und mündet 2006 mit der Gründung der eigenen Agentur Rootdown in Auftragsarbeiten für unter anderem BabyBabyBaby Magazine, Junkie Magazine und die russische Vogue. Parallel zur Planung ihrer ersten Ausstellung setzte Felicity für J’N’C das Model Jessi M’Bengue in Szene.

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Åsa Lundström

Als Naturkind zwischen Elchen und Bären in der Einsamkeit Nordschwedens aufgewachsen, zog es Åsa Lundström mit knapp 19 Jahren nach Stockholm, wo sie am renommierten Konstfack University College of Arts, Crafts & Design zunächst ein Kunststudium absolvierte, um 2008 schließlich über die Umwege New York und London als Stylistin in Berlin zu landen. Für J’N’C kümmerte sich die mittlerweile 36-Jährige, die konsequent auf Fleischprodukte aus Mastbetrieben verzichtet und trotz einer wild entbrannten Liebe zur Hauptstadt die Ruhe, Gelassenheit und gute Luft ihrer Heimat vermisst, um die richtige Optik in ‚You are me‘.

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Gerlind Hector

Als freie Journalistin, Texterin und Dozentin für Modetext und -fotografie arbeitet sich Gerlind Hector nicht nur tagein, tagaus am Thema Fashion ab, sondern weiß auch, dass irgendwie eh alles mit allem zusammenhängt. Weshalb ihr trotz aller Vorliebe für Stil und Niveau die Parallellektüre von Spiegel, Brand Eins, Bild und Gala keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet. Nach Stationen in Düsseldorf und Hamburg wohnt sie mit ihrer Familie seit einigen Jahren in Grünwald, dem Beverly Hills von München, wo sie sich bislang erfolgreich gegen die endgültige Assimilation per Botoxspritze, Silikonimplantat und Haarblondierung wehrt. Für J’N’C hat die Yoga-Fanatikerin und passionierte Camping-Urlauberin das Thema Jersey-Pants genauer unter die Lupe genommen.

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Akihito Igarashi

Geboren und aufgewachsen in Niigata, Japan, zog es Akihito Igarashi nach der Schule erst einmal nach Europa, wo er mit dem Wunsch, Stylist zu werden, am London College of Fashion ein Studium als Designer begann – um in der Folge Skizzenblock und Nähmaschine gegen eine Fotokamera zu tauschen und sich ganz der Modefotografie zu widmen. Nach seiner Rückkehr in die Heimat heuerte der heute 28-Jährige für ein Jahr als Fotoassistent in Tokio an und landete schließlich von Fernweh getrieben abermals in der Themse-Metropole. Dort dokumentiert er derzeit für verschiedene Magazine sowie für seinen eigenen Blog die mannigfaltigen Schnittstellen von Fashion und Musik in Bildern. Für J’N’C setzte der Kette lesende ‚Parklife‘-Enthusiast ‚A Scarlet Angel‘ in Szene.

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Jakob Brondum

2001 gab der Däne Jakob Brondum seine ambitionierte Karriere als Profireiter auf, verkaufte sein Pferd und siedelte – bewaffnet mit seinem Sparbuch, der The Knack ‚My Sharona‘-Single, einigen Taschen und Koffern und einem Kopf voller Ideen – nach London um, wo er sich alsdann einem Studium an der Central Saint Martins College of Art & Design widmete. Nach Styling-Assistenzen bei Dazed & Confused und Harper’s Bazaar verpasste er nicht nur u. a. The Horrors, Franz Ferdinand, Grand Olè Party und Peaches Geldof den passenden Look, sondern arbeitete auch als Stylist und Consultant für Louise Amstrup und 1205. Jakob liebt seine neuen Prada-Schuhe, die Sommersonne, freie Tage und die New Yorker Shop/Restaurant- Institution ‚The Smile‘. Für J’N’C übernahm er das Styling für die Courtney-Love-Hommage ‚Dirty Blonde‘.

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Alexandra Heckel

Ob als Stylistin, Moderedakteurin, DJane oder in Designmission mit ihrem eigenen Fashionlabel Proportion – Alexandra Heckel ist ein kaum zu stoppendes Energiebündel. Wenig verwunderlich also, dass ihr Work-Portfolio in den vergangenen neun Jahren nahezu biblische Ausmaße angenommen hat und neben der Arbeit für Magazine wie Intro, Spex, Deutsch und Vanity Fair auch die für verschiedene Fernsehsender, Sportler und Musiker umfasst. Um nach einem rastlosen Tag zur Ruhe zu kommen, empfiehlt die Wahlberlinerin wahlweise eine gemütliche Kochsession mit guten Freunden, den Besuch eines ‚Belle and Sebastian‘-Konzerts oder die DVD-Edition von ‚I’m a Cyborg but that’s ok‘. Im Rahmen der aktuellen J’N’C kümmerte sie sich um das Styling für ‚Leaving Ibiza‘.

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Christoph Voy

„30 Grad im Schatten und unten schwappt die Meute der Party- People ins Hotel Bon Sol in Playa d’en Bossa, Ibiza. Mit fast Vierzig sag ich: Party my ass. Morgen fotografieren wir hier eine Strecke für J’N‘C à la ‚Leaving Las Vegas‘. Das ist schon eher meine Party. Heute noch durchheulen, mit Likör 43zig, einer süßen Plörre, die großartig aussieht und passabel schmeckt. Hab mich die letzten zehn Jahre durch sehr viel Party und Rock’n’Roll fotografiert, bis ich merkte, dass Fotografieren mir das Wichtige daran war. Selbst den besten Film kann man sich nicht jede Woche dreimal angucken. Deswegen freu ich mich auf morgen und mein Berliner Sofa.“

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Andy Rumball

Als Brite und selbst ernannter Man in Grey liebt Andy Rumball die Farbe des Nichts. Weil ihm jedoch durchaus auch an Veränderung gelegen ist, tauschte der Fotograf vor einigen Jahren den grauen Himmel seiner Heimat gegen den grauen Himmel Berlins, wo er, falls erwünscht, das Leben und Werken von Mitmenschen und Auftraggebern, darunter Nike, Spex, Die Zeit, The Wire, Neon und 4AD Records, auch mal in Color ablichtet. Dass er seiner monochromen Passion dennoch stets treu geblieben ist, versteht sich eigentlich von selbst. Für die aktuelle J’N’C fotografierte Andy die Strecke ‚The Forest’.

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Johanna Ruebel

Ihr Faible für die Weltenbummelei ist Johanna Ruebel quasi in die Wiege gelegt worden. In Hamburg geboren, ging es im Alter von sieben Jahren mit der Familie nach Frankreich und mit dem bestandenen Baccalauréat in der Tasche schließlich schnurstracks in die Ateliers und Vorlesungssäle des renommierten Londoner Central Saint Martins College, wo Johanna sich der Kunst des Grafikdesigns und der Fotografie widmete. Aktuell lebt die ausgewiesene Schildkröten- und Teeliebhaberin in London und Berlin, von wo aus sie unter anderem für Teen Vogue, Sleek Magazine und Flux fotografiert und illustriert. In der J’N’C debütiert sie in dieser Ausgabe mit der Modestrecke ‚The Tender Spot‘.

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Johannes Thumfart

Johannes Thumfart, Jahrgang 1978, studierte Philosophie und Geschichtswissenschaften in Berlin und Paris und promovierte schließlich über den Kolonialismus in Lateinamerika. Neben Lehrtätigkeiten an der FU Berlin und dem Colegio de México in Mexico-City hat sich Johannes dem freien Journalismus verschrieben und veröffentlicht unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Taz, der Zeit sowie in verschiedenen englischsprachigen Magazinen wie etwa Lodown. In der aktuellen Ausgabe der J’N’C berichtet er direkt von den Hotspots in Mexico-City.

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Rachel de Joode

1979 im niederländischen Amersfoort geboren, studierte Rachel de Joode zunächst zeitbezogene Kunst an der Amsterdamer Gerrit Rietveld Academie, bevor sie sich als Künstlerin, Grafikerin, Editorial-Fotografin, Kuratorin, Auktionshaus-Gründerin und Meta-Magazine-Herausgeberin ganz in den Dienst eines komplett genreübergreifenden Kunstansatzes stellte. Ihre Arbeiten wurden nicht nur auf Ausstellungen in Amsterdam, Xiamen, Mexico- City, Oslo und Herzliya gezeigt, sondern auch auf Arte-TV, im Picnic Magazine, Vorn Magazine, NY Arts Magazine sowie in verschiedenen Publikationen des Gestalten Verlags gefeatured. Für J’N’C hielt die Wahlberlinerin die kleinen und großen kulturellen Geheimnisse von Mexico-City in Bildern fest.

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Erwin Wenzel

Nachdem Erwin Wenzel als Mitglied der RUF-Crew gut 15 Jahre lang die Graffitiszene ordentlich aufgemischt hatte, war der Wunsch, seinen künstlerischen Blick auf die Realitäten auch legal zu präsentieren, so übermächtig, dass er im Rahmen einer Fotografenausbildung endgültig beschloss, die Sprühdose gegen eine Kamera einzutauschen und fortan statt Züge nur noch Filme vollzubomben. Eine durchaus nachhaltige Entscheidung, die dem Düsseldorfer in der Folge nicht nur ein breites Portfolio namhafter Kunden wie etwa Die Zeit, MTV, Insight, BMG und Style and the Family Tunes bescherte, sondern auch ein wenig Ruhe ins Leben des mittlerweile zweifachen Familienvaters brachte. Für J'N'C fotografierte der Sardinien-Liebhaber die Strecke ‚The Early Bird'. Den Soundtrack zur Arbeit lieferten The Beastie Boys und Die Ärzte.

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Valerie Soschynski

Die gebürtige Berlinerin Valerie Soschynski studiert in ihrer Heimatstadt im fünften Semester Modejournalismus und Medienkommunikation an der Akademie Mode & Design. 2010 sammelte sie bereits Erfahrungen in der Redaktion der Elle in München. Für ein Praktikum bei der J'N'C verließ sie die geliebte Hauptstadt nun ein weiteres Mal und zog für knapp vier Monate ins beschauliche Düsseldorf. Seitdem schlägt sich die 23-Jährige täglich tapfer durch das Dickicht des Modedschungels und teilt ihre Fundstücke via Blog-Work mit der interessierten Außenwelt. In der aktuellen Ausgabe stellt sie nicht nur im Rahmen der ‚Labels to Watch' die spannendsten Fashion-Newcomer vor. Valerie präsentiert auch die schönsten ‚Moody Goods' zum Thema ‚Reich der Tiere'.

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René Fietzek

Warum sollten ‚Naturbursche' und ‚Schöngeist' nicht harmonisch in einer Person funktionieren, fragte sich René Fietzek berechtigterweise und verließ kurz nach der Abiturfeier seine beschauliche ostfriesische Heimat, um im Rahmen eines viel zu langen Studiums der Theater- und Medienwissenschaften sein Glück in Hamburg und Wien zu suchen – und es im Fachbereich Fotodesign am Lette-Verein, Berlin, schließlich zu finden. Der Wahl-Hauptstädter, der sich weniger als Künstler denn als Dramaturg versteht, fotografiert bevorzugt mit natürlichem Licht, findet sich unnatürlich räkelnde Models höchst fragwürdig und lässt sich gern von gutem Essen, guten Büchern und abenteuerlichen Reisen inspirieren. Für die aktuelle Ausgabe der J'N'C fotografierte René ‚Modern Mimesis'.

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Lea Nielsen

Geboren in Kopenhagen verschlug es Lea Nielsen im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren nach London, wo sie – nachdem die angestrebte Karriere als Profi-Tänzerin aufgrund von Verletzungspech aufgegeben werden musste – die hohe Kunst der Fotografie für sich entdeckte und fortan ohne Kamera kaum noch das Haus verließ. Nach ersten Arbeiten im Mode- und Theaterbereich kehrte die mittlerweile 28-Jährige schließlich in ihre Heimatstadt zurück, um kurze Zeit später ihre Zelte auch in Berlin aufzuschlagen. Inspirationen für ihr J'N'C-Shooting ‚Silence is golden' fand die Schlittschuh- Enthusiastin und ausgewiesene Flohmarkt-Expertin nicht nur bei den bildgewaltigen Werken Ingmar Bergmans und den starken Frauen der 1930er Cinema-Kultur, sondern auch in Patti Smiths ‚Just Kids'-Biografie und den musikalischen Arbeiten des französischen Komponisten Yann Tiersen.

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Sergio Membrillas

Der im spanischen Valencia geborene Illustrator kann nicht nur wesentlich schneller sprechen als wir. Er hat es auch geschafft, sein Selbstporträt auf sieben Zeilen zu beschränken. Lassen wir Sergio also selbst zu Wort kommen: „Zeichnen ist meine Leidenschaft und nebenbei auch mein Broterwerb. Ich liebe Radfahren – vor allem durch Berlin. Ich mag die anonyme Illustrationskunst des 60er-Jahre-Ostblocks, die Filme von Wes Anderson und die schlecht aufgenommene LoFi-Musik von jeder Menge K-Records-Bands. Eulen sind meine Lieblingstiere, aber eigentlich finde ich alle Tiere, die im Wald leben, super – ebenso wie den Wald selbst. Ich hänge gern in Parks rum und schaue mir Pflanzen an. Und ich liebe es, in der Welt herumzukommen, weshalb ich mich jetzt auf der Stelle auch wieder um meine nächsten Reisepläne kümmern muss!" Für die aktuelle J'N'C hat sich Sergio des Themas ‚Mode und DIY' angenommen.

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Adriaan Louw

Geboren und aufgewachsen in Pretoria, Südafrika, studierte Adriaan Louw zunächst Grafik- und Werbedesign und verdiente sein Geld als Animation & Motion Artist, bevor er 2003, gelangweilt vom festgefahrenen Alltag in Corporate-Agenturen, seine wahre Passion im Reisen und der Fotokunst fand. Seitdem ist der 38-Jährige weltweit unterwegs. Neben der Kamera stets mit im Gepäck: eine Ausgabe von Ayn Rands ‚The Fountainhead’, eine DVD von Stanley Kubricks ‚2001: A Space Odyssey’ sowie ein mit neuen und alten Songs vollgestopfter MP3-Player auf Random-Modus. Für den J’N’C-Cityguide ließ sich der ausgewiesene Kaninchenliebhaber auf der Suche nach den heißesten Spots der Stadt durch die Straßen São Paulos treiben – und wurde schnell fündig.

marina

Marina German

Vom katholischen Mädchengymnasium in Stuttgart auf den Laufsteg nach Paris, vom Modedesign-Studium im beschaulichen Pforzheim zum Jobben in einem Secondhand-Store in Berlin-Kreuzberg. Das Leben der mittlerweile als Stylistin in London arbeitenden Marina German ist ein ebenso bunter wie aufregender Kreuz-und-quer-Trip durch die Metropolen und Provinzen Europas, bei dem es stets jede Menge zu entdecken gibt. Zum Beispiel Lieblingssongs und Lebenssoundtracks wie Neil Youngs ‚Rockin' in the Free World' oder Unterwäschelabels wie Mary Portas, die nicht nur komplett in England produzieren, sondern sich auch intensiv um arbeitslose Jugendliche kümmern – und Mode eben doch zu mehr als nur Mode machen. Für J'N'C arbeitete Marina German zusammen mit dem Fotografen Christoph Voy an ‚Hay Birds'.

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Katharina Poblotzki

„Also: Born and raised in Köln-Mülheim, dann via London, Melbourne, Stockholm und Kopenhagen ab nach Berlin-Neukölln, wo ich jetzt wohne, wenn ich nicht gerade knipsend in New York oder für J'N'C in Rio de Janeiro rumturne, um mit der Stylistin Alexandra Heckel in Favelas, auf Friedhöfen und an Stränden Hexentänze mit den tollsten Cariocas der Stadt aufzuführen. Früher war ich als Dokumentarfilmerin unterwegs, verdingte mich als Foto- und Moderedakteurin und gab mit ‚Neue Probleme' mein eigenes Heft heraus. Mittlerweile habe ich mich ausschließlich der Fotografie verschrieben und bereits mit Leuten wie Sofia Coppola, Moby, M.I.A., Robyn und Florence & the Machine gearbeitet." To be continued ...

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Jolien Deckers

In Wuppertal geboren und mit einem belgischen Pass ausgestattet, wurde Jolien Deckers der gepflegte Internationalismus quasi in die Wiege gelegt, was zur Folge hatte, dass sich die heute 24-Jährige sowohl für die deutschen Wälder und Berge als auch für flämisches Kriek-Bier, Gemälde des britischen Impressionisten Alfred Sisley und französische Literatur begeistern kann – im Original natürlich. Ihr Faible für wieselflinke Wortjonglagen, bereits im frühen Kindesalter entdeckt, kultiviert die Ballett liebende Wahl-Düsseldorferin inzwischen im Rahmen eines Anglistik- und Romanistik-Studiums sowie aktuell auch für J'N'C. Für die vorliegende Ausgabe forschte sie in Sachen ‚Labels to Watch' nach interessanten Newcomern.

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Linda Alfvegren

Geboren und aufgewachsen in Ekerö, einem kleinen Dörfchen nahe Stockholm, drückte Linda Alfvegren bereits im zarten Alter von acht Jahren lieber den Kameraauslöser als die Schulbank und stellte damit schon früh die Weichen für ein Leben im Zeichen des „Zeitstoppens und Zurückschauens“, wie sie die hohe Kunst der Fotografie nennt. Und die Inspiration lauert einfach überall: beim Blick aus dem Küchenfenster, auf dem Weg zum Einkaufen, auf Reisen und auf dem Fußballplatz, zu dem sie ihren achtjährigen Sohn mehrmals die Woche begleitet. Aktuell arbeitet Linda an einem Kinderbuch, plant mindestens zwei Ausstellungen – und fand glücklicherweise dennoch die Zeit, um für die aktuelle J’N’C die Strecke 'The Artist' zu fotografieren.

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Frauke Berg

Tel Aviv, Bergen, Buxtehude – Frauke Berg war in den letzten Wochen viel unterwegs und hasst Stillstand. Vor allem künstlerisch. „Zu Hause sitzen und die Decke anstarren ist nichts für mich“, betont die Düsseldorfer Künstlerin und Illustratorin und feilt bereits an ihren nächsten Ausstellungen. Aktuell entwickelt sie mit der Musikerin Anja Laumann ein Projekt, bei dem Klang und Zeichnung eine Liaison eingehen. Außerdem plant Frauke eine Platte mit dem Label der Düsseldorfer Slowboys, auf dem ihre kruden Experimente zu hören sein werden. Nebenher bestückt sie das Zeit-Magazin oder hippe Modejournale mit ihren Illustrationen. Ach ja, der Trailer für den Kunstfilmtag 2012 geht auch auf Fraukes Kappe. Und so ist ihr Lebensmotto – frei nach Goethe: „Man kann jeden Tag etwas Neues anfangen, man muss es nur tun.“

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Andreas Zimmermann

Andreas ‚Andizett’ Zimmermann ist ein Mann mit vielen Talenten. 1998 tauchte er als Model im ersten J’N’C-Shooting überhaupt auf und ist uns seitdem als liebenswürdiger Haus-und-Hof-Fotograf für City Guide und Co. treugeblieben. Wenn er nicht gerade im Auftrag der J’N’C die sieben Weltmeere umschifft – und das tut er häufig –, arbeitet der 37-Jährige gebürtige Düsseldorfer, der seit 2008 ein Fotografie-Diplom der renommierten Essener Folkwang Hochschule in der Tasche hat, streng und mit Nachdruck an der Sollbruchstelle zwischen Kunst in der Galerie und Kommerz in der Werbung. Andizett ist mit seinen drei launischen Landschildkröten Chelona, Hermes und Times Machine, die zusammen genauso alt wie er selbst sind, längst per Du und hat im Rahmen des ‚Spontaneous Random’-Projekts den architektonischen Möglichkeiten von Legosteinen ein Denkmal gesetzt. Für die aktuelle J’N’C machte er sich nach Madrid auf.

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Fee Romero

1982 in Hamburg geboren, verbrachte Fee Romero den Großteil ihrer Kindheit und Jugend in London und Berlin, um sich schließlich nach einer Ausbildung bei Estée Lauder im zarten Alter von 22 Jahren zunächst als Hair & Make-up Artist selbstständig zu machen. Weil jedoch Haare längst nicht alles sind, was im künstlerischen Leben zählt, entwickelte Fee in ihrer raren Freizeit gemeinsam mit der spanischen Bildhauerin Adelaida Cue Bär Film- und Fotokonzepte jenseits der Norm. Eine Zusammenarbeit, die schließlich in der Gründung der Hamburger Allround-Projektgruppe La Roquette mündete. Für J’N’C inszenierte das Duo gemeinsam mit dem Fotografen Amos Fricke die Strecke 'Blue Blood'.

Gulliver Theis

Gulliver Theis

1971 in Freiburg im Breisgau geboren, erbte Gulliver Theis 1985 seine erste Kodak Retina 3 vom Opa, um nach einjähriger Experimentierphase 1986 endgültig der schönen Kunst des Fotografierens zu erliegen. Nach dem Gewinn des deutschen Jugendfotopreises besuchte er 1991 zunächst die Basler Schule für Gestaltung, hängte ab 1994 noch ein Kommunikationsdesign-Studium an der HAW Hamburg dran und landete 1996 schließlich im New Yorker International Center of Photography. Leidenschaften: Fotografie, Essen und Reisen. Persönliche Mission: die Weiterentwicklung des Mediums – von der Lochkamera bis zum Großformat wurde hier bereits alles gecheckt! Weitere Interessen: Menschen, die Welt, Politik und gesellschaftliches Verständnis. Mag nicht: sinnlosen Konsum und schnelle Trends. Für die aktuelle J’N’C porträtierte Gulliver Theis seine derzeitige Hometown Hamburg.

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Neda Rajabi

1982 in Shiraz in der Nähe von Persepolis geboren, aufgewachsen in Deutschland und mittlerweile in Berlin beheimatet, versuchte Neda Rajabi zwar schon früh, das Mysterium der menschlichen Schönheit mit der Kamera zu ergründen, entschied sich nach der Schule jedoch erst einmal für ein Produktdesign-Studium – um schließlich dann doch noch ihre Berufung als Fotografin zu finden. Am Set arbeitet die passionierte ‚Persian Cuisine‘-Köchin und gute Esserin am liebsten mit Freunden und verwandten Seelen aus verschiedensten Disziplinen, weil „sich dann Arbeit nicht nach Arbeit anfühlt, sondern nach Spaß, die Stimmung stimmt und sich so das bestimmte Etwas einstellt, das den Bildern eine Qualität verleiht!“ Neda mag Reiseabenteuer, Charaktersounds und Charakterdüfte und ist von Langeweile schnell gelangweilt. Für J’N’C setzte sie ‚Jolie Fleurie‘ in Szene.

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Ingo Fast

Aufgewachsen im Schwarzwald und an den Ufern des Bodensees, fällt es dem Pre-Teen Ingo Fast schwer, sich zwischen der Malerei und dem Segeln als erste große Liebe zu entscheiden, weshalb er konsequenterweise einfach beides kombiniert und sich und seine Familie mit unzähligen Zeichnungen von Segelbooten beglückt. Eine Obsession, die Jahre später nicht nur zu einem Segeltörn über den Atlantik führt, sondern auch ein Studium an der Berliner Hochschule der Künste und der New Yorker Parsons School of Design nach sich zieht. Mittlerweile in Bangkok ansässig, verbringt Ingo seine Zeit mit Tischtennis, Musikhören, Schwimmen und der Bespaßung seiner Kids, wenn er nicht gerade seine weltweite Kundschaft, darunter das New Yorker Museum of Modern Art, die New York Times, das Time Magazine und American Express, mit Illustrationen versorgt. Für die aktuelle J’N’C-Ausgabe zeichnete Ingo Fast seine Version der It-Bag.

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Shuhei Shine

Nach einer turbulenten Kindheit und Jugend im japanischen Ishikawa, in deren Verlauf Shuhei Shine seine Kamera als adäquates Mittel zur nachhaltigen Archivierung des Alltäglichen und künstlerisches Tool gleichermaßen zu schätzen lernte, agierte er zunächst als Assistent von Miyazawa ­Masaaki, um sich 2009 schließlich mit einigen Koffern und seinem gesamten Equipment bepackt nach London abzusetzen, wo er seitdem als freiberuflicher Fotograf arbeitet. Wenn Shuhei nicht gerade von Set zu Set eilt oder zum x-ten Mal seinen Lieblingsfilm ‚Die Verurteilten‘ in den heimischen DVD-Player wirft, bereist er, stets von den Songs des japanischen Rockmusikers Kyosuke Himuro und einigen Ausgaben der Manga-Serie JoJo Bizarre begleitet, die Welt. Für J’N’C fotografierte er die ‚Pale Riders‘.

gunnar tufta

Gunnar Tufta

Ein Plastik-Flamingo in Nachbars Garten war die Initialzündung für Gunnars Karriere. Mittlerweile ist der Norweger mit Wohnsitz in London ein gefragter Mode- und Werbefotograf und hat mit renommierten Kollegen wie Steven Klein und Nadav Kander zusammengearbeitet. Unterwegs in den Metropolen dieser Welt – aktuell weilt er in New York – empfindet er sich dennoch als absolutes Landkind. Durch die unendliche Finsternis des skandinavischen Winters zu stapfen, eingehüllt in ein halbes Dutzend Strickpullis, ist für ihn das Größte. Für die aktuelle J'N'C setzte Gunnar ‚Thelxinoe' in Szene.

john gripenholm

John Gripenholm

An seine erste Kamera kann sich John Gripenholm noch gut erinnern: Irgendwie war sie schwarz mit einem orangefarbenen Knopf. Heute reicht ihm das nicht mehr! Denn der Stockholmer ist gut im Geschäft und fotografiert rund um die Uhr für Labels von Lee bis Monki oder Hochglanzhefte wie Dazed & Confused und Elle. Ein echter Perfektionist ist er in Sachen Beleuchtung und Lichtreflexe. „Manchmal achte ich selbst im Gespräch mehr auf den Lichteinfall als auf die Worte meines Gegenübers", gesteht er. Seinen Job als Fotograf kann der nicht-blonde Schwede eben nicht so leicht ausblenden.

BodoErnle

Bodo Ernle

Genau wie Roland Emmerich stammt auch Stylist Bodo Ernle aus dem schönen Sindelfingen. Mit Katastrophenfilmen hat er es aber nicht, dazu waren seine fünf Jahre bei Bravo Girl! einfach viel zu schön. Aktuell residiert Bodo in Berlin-Kreuzberg, packt aber zwischendurch ständig seine Koffer, um für Magazine wie Celebrity, Mr Style oder Indie um den Globus zu jetten. Man sieht es seinen Stylings an: Bodo mag Gegensätze – auch ganz privat. Glitzerjacke oder Graffiti-Shirt, Froschschenkel oder Fastfood? Egal, Hauptsache, die nächste Reise geht nach São Paolo. Da ist doch gerade Sommer…

Annekatrin-Looss

Annekatrin Looss

Wer seine Karriere als Love-Parade-Reporterin beginnt, den haut so schnell nichts um. Annekatrin Looss schon mal gar nicht: Kung-Fu, Tai-Chi – kann sie alles. Ihren blauen Judogürtel packt sie aber nur aus, wenn ihr einer wirklich sehr blöd kommt. Also fast nie, denn mit der gebürtigen Berlinerin kann man jede Menge Spaß haben. Das fand auch der smarte Jeanser Jason Denham, den sie für J'N'C interviewt hat. Aktuell zieht es die freie Autorin übrigens ins Grüne. Wer also für Annekatrin, ihre Familie, Freunde und Viecher ein nettes Häuschen am See übrig hat, darf sich gerne melden.

franziska kluen

 Franziska Klün

„Sie sind ja wirklich eine verdammte Krähe", hat garantiert noch niemand zu Franziska Klün gesagt. Nein, das ist lediglich der Titel eines Interviewbands ihres literaturaffinen Lieblingsjournalisten André Müller. Genau wie ihr Vorbild hat sich auch die 30-jährige Berlinerin ein Spezialgebiet gesucht: Die sich permanent wandelnde Modeszene ihrer Heimatstadt ist ihr Steckenpferd, denn da wird's nie langweilig. Außerdem hat Franziska mitgeholfen, die Berliner Zitty Modebücher zu entwickeln. Davon gibt's mittlerweile eine ganze Reihe, und jeder Fashion-Freak mit Wohnsitz an der Spree möchte darin gern Erwähnung finden.

florian danner

 Florian Danner

Wirklich schöne Zähne hat Florian Danner, unser Fotograf mit Wohnsitz in Witten. Die braucht er auch, denn über ein saftiges Rindersteak mit Salat-Deko geht ihm nichts. Aber bitte auf den Punkt gebraten, da ist er pingelig. Ansonsten ist Florian durchaus ein Freund von Überraschungen. Am liebsten urlaubt er mit Rucksack und ohne Reiseplan in der Taiga oder den Tropen – Hauptsache extrem. Was seine Arbeit als Mode- und Werbefotograf betrifft: da liebt er „schnörkellose, feinsinnig emotionale Ästhetik mit künstlerischem Touch". Soso, ein Mann mit Idealen! Das Ergebnis lässt sich in der Fotostrecke 'Pattern Recognition' bewundern.

biki john

Biki John

Biki liebt’s bunt und schrill! Die Londoner Stylistin mit nigerianischen Wurzeln und Wohnsitz in Berlin experimentiert für ihr Leben gern mit schrägen Looks. Da liegt es nahe, das Hobby zum Beruf und sich in der Modeszene einen Namen zu machen. So war sie unter anderem Chef-Stylistin beim Africa Fashion Day während der Berliner Fashion Week und arbeitet aktuell für verschiedene Online- und Offline-Medien. Ihr besonderes Markenzeichen ist definitiv ihr Humor, unter Bloggern ein seltenes Gut. Auf ihrer Seite ‚My Fashion S/ash Life‘ erzählt Biki Kurioses aus ihrem aufregenden Berufs- und Privatleben.

rainer rudolf benoit

Rainer Rudolf Benoit

Seinem Ziel, vor der großen Klimakatastrophe alle Schulden getilgt zu haben, kommt Rainer immer näher. Erstens hatte der Frühling ja doch noch ein Einsehen, und zweitens stapeln sich die Aufträge bei ihm. Der Düsseldorfer Fotograf ist stets offen für Schräges und kann als Hobby-Mathematiker anhand komplexer dynamischer Systeme problemlos die Existenz von Chaos nachweisen. Für uns flog er zum Creative Room nach Venedig und verlor nichts von seiner Coolness, als er vor den Zollbeamten dreimal seine Kameras auseinanderschrauben musste. Wer seine Kindheit auf Mauritius verbringen durfte, hat eben die Ruhe gepachtet.

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Oliver Horton

Als Autor verbringt Oliver Horton extrem viel Zeit vor seinem MacBook. Um Fettpölsterchen und Langeweile zu vermeiden, sportelt er nebenbei wie ein Verrückter: Surfen in Waikiki, nach Haien tauchen oder Paddleboard fahren in Florida? Alles schon gemacht. Vor Ort hat er übrigens gleich mal das Kennedy Space Center besucht und sich eine Reise im Space-Shuttle-Simulator gegönnt. Schlecht geworden ist ihm nicht, denn er ist ja quasi immer im Training: Seit fünf Jahren wird einmal pro Woche beim ­Contemporary Dance ordentlich geschwitzt. Exzentrisch findet Oliver das alles nicht. In seiner Heimatstadt London ist er durchaus anderes gewohnt. Für uns nahm er unter anderem die Shopping-Szene an der Themse genauer unter die Lupe.

BjoernGiesbrecht

Björn Giesbrecht

Der gebürtige Kasseler liebt französische Salami und ist auch sonst ein unkomplizierter Geselle. Wenn er mit seinem Bulli samt Surfbrett mal schnell ans Meer fahren kann, ist er eigentlich schon wunschlos glücklich. Als Fotograf hingegen kann er durchaus pingelig und perfektionistisch werden. Denn die Arbeit mit der Kamera ist für Björn nicht einfach irgendein Job, sondern wahre Passion – inklusive der ewigen und wahnwitzigen Suche nach dem perfekten Bild. Als Fan von Vogue-Fotograf Lachlan Bailey, dem er den Titel ‚Moderner Peter Lindbergh' verleiht, darf's auch bei ihm gern elegant, aber nie leblos zugehen. Im Grunde hasst er nur eines wie die Pest: selber fotografiert zu werden.

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Karen Munnis

British Vogue, Glamour, Vogue.com – die Londoner Stylistin hat gleich zu Beginn ihrer Karriere eher größere Brötchen gebacken. Selbst Stilikonen wie Lou Doillon und Chloë Sevigny waren stets dankbar, wenn Karen für den passenden Look gesorgt hat. Die Arbeit für internationale Magazine, Filme und Musikvideos sowie den engen Kontakt zu Schauspielern und Musikern empfindet sie als riesiges Glück. Urlaubsreif fühlt Karen sich dagegen nie. Eine flotte Radtour durch die Metropole an der Themse mit einem kleinen Schlenker über den Columbia Road Flower Market reicht ihr eigentlich schon. Trotzdem wird sie diesen Sommer nach Hawaii reisen. Karen plant eine Riesensause mit Freunden und Familie.

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Adelaida Cue Bär

Die in Hamburg lebende Stylistin und Künstlerin liebt ihre Geburtsstadt Madrid über alles und könnte über das dortige Nachtleben dicke Romane schreiben. Ihr Stil-Vorbild ist allerdings eine Italienerin: die im letzten Jahr verstorbene Modejournalistin Anna Piaggi, die mit ihren schrillen Outfits gern für Furore sorgte. Wer permanent kreativ und auf Achse ist wie Adelaida, muss auch mal runterkommen. Am liebsten übernachtet sie dann mit ihren Kindern an nordspanischen Stränden und isst dort jede Menge ‚Pulpo a la gallega', also Tintenfisch. Danach hat sie wieder jede Menge Energie für die gemeinsame Arbeit im Künstlerkollektiv ‚La Roquette'. Das wiederum ist Französisch und bedeutet ‚Rakete'.

Marie-Sophie Mueller

Marie-Sophie Müller

Menschen, Monster, Mutationen – Marie-Sophie liebt es, in die Biografien ihrer Zeitgenossen einzutauchen und einfühlsame Porträts zu schreiben. Dafür mal ihrer Stil-Ikone Cate Blanchett persönlich die Hand zu schütteln – das wär' schon was. Viel und gern unterwegs ist unsere neue New-York-Korrespondentin allemal. Dabei muss es auch nicht immer so nobel zugehen, wie seinerzeit im Privatjet nach Marokko. Da hatte Marie-Sophie die Ehre, eine Seniorengruppe reportagemäßig zu begleiten. „Wir haben uns die Zähne mit Champagner geputzt!" Wie? Mehr von diesen schönschrägen Geschichten!

Sonja Ragaller

Sonja Ragaller

Fei zünftig mag es Sonja, die sich nicht vorstellen kann, woanders als im Voralpenland zu leben. Höllentalklamm, Spitzingsee, Pfaffenwinkel – Hauptsache Bergpanorama und zwischendurch einen saftigen Schweinsbraten. Dazu passt auch ihr Traum, mal irgendwann im Leben ein cooles Trachten-Magazin zu launchen. Aber bitte nicht hausbacken heimelig, sondern abgefahren anders. Ansonsten hat Sonja ein Faible für starke Typen, die was auf die Beine stellen und Ideen haben. Diesel-Gründer Renzo Rosso ist so einer. Was sie von den Huber-Buam hält, werden wir sie demnächst mal fragen. Obazda und Radi liegen schon bereit!

Ricardo Abrahao

Ricardo Abrahao

Acht Monate mit dem Rucksack durch Asien machten Ricardo zu einem passionierten Fotografen. Während des Trips hat er nicht nur seinen Blick für das perfekte Motiv geschult, sondern sich auch als Pfleger in einem Krankenhaus in Bhutan nützlich gemacht. Dass in dem Königreich sowohl TV als auch Nikotin verboten sind, hat den gebürtigen Brasilianer übrigens nicht gestört – und auch in Sachen Kreativität reizt ihn die Abwechslung. Verdiente sich Ricardo seine Sporen zunächst als Grafik- und Produktdesigner, verfiel der Wahl-Pariser alsbald der Mode beziehungsweise Modefotografie. Berufliche Alternativen? Höchstens Rockstar, drunter geht's nicht.

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Muriel Liebmann

Die kleine Schwester war Muriels bevorzugtes Modell, als sie mit 15 Jahren ihre erste Kamera geschenkt bekam. Seitdem kann sie nicht mehr anders: Ständig auf der Suche nach Locations, Trends und Inspirationen ist sie am liebsten unterwegs und tourt rund um den Erdball. Genau wie der von ihr bewunderte Kollege Tim Walker, der große Geschichtenerzähler der Modefotografie, liebt auch die Hamburgerin das Hintergründige. Für uns hat sie Men’s Fashion an weiblichen Models fotografiert. Das Ergebnis ist gerade durch die Prise Androgynität ultraelegant und echt feminin.

John Broemstrup

John Brömstrup

John kann kochen – und zwar mit Leidenschaft, weniger mit Geduld! Aktuell versucht er sich am perfekten Apfelkuchen à la Oma, und Vorkoster darf sein kleiner Sohn sein, dem er ansonsten gern typisch männliche Disziplinen mit auf den Weg gibt. Die da wären Fußball, Fußball und, ah ja, Fußball. Ehrensache für den eingefleischten St.-Pauli-Fan. Wenn er nicht gerade in einem Kreuzberger Club die Plattenteller heißlaufen lässt, greift John am liebsten zur Kamera. Inspiration bezieht er nicht zuletzt aus dem Berliner Alltagsleben, aber auch von Künstlerkollegen.

Contributor MathiasSuess

Mathias Suess

Siegfried wäre vor Neid erblasst: Denn Jagen, Reiten und Drachentöten hält ­Mathias Suess für ein paar seiner leichtesten Übungen. Anders als der Nibelungen-Held beherrscht der smarte Illustrator nämlich außerdem noch die Kunst des Bleistiftschwingens. Wunderschön hat er erst jüngst das ‚Fischfinder‘-Buch bebildert, das dem unwissenden Angler hilft, Plötze von Piranha zu unterscheiden. Dass der Bayreuther Naturbursche neben Grob- und Feinmotorik auch jede Menge Humor besitzt, beweist er in der vorliegenden J’N’C-Ausgabe einmal mehr: In Szene gesetzt hat er diesmal die Glosse ‚Hits für Kids‘.

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Diana Diederich

„Verführung und Inspiration, Schönheit und Perfektion“ – Diana Diederich weiß gar nicht, wo sie anfangen und aufhören soll, wenn’s um ihre größte Leidenschaft, die Fotografie geht. Die gebürtige Göttingerin hat sich nach ihrem Kommunikationsdesign-Studium in Hamburg niedergelassen und sich ihre ersten Sporen in der Foto- und Agenturszene verdient. Irgendwann dachte sie: „Das kann ich auch“, griff zur Kamera und, schwups, ließen die ersten großen Kunden nicht lange auf sich warten. Sogar die ‚Elle‘ China wurde auf sie aufmerksam. Unser Shooting im Hamburger Gängeviertel war für sie also ein lässiges Heimspiel.

marco huelsebus

Marco Hülsebus

„Niemals stehen bleiben“ lautet das Motto von Marco Hülsebus. Der Hair & Make-up-Artist liebt es, rund um den Erdball zu jetten, um seine vielen Fotoshootings und Filmprojekte zu verwirklichen. Dabei ist er immer auf der Suche nach der perfekten Welle – egal ob als Surfer oder Haarkonzept-Künstler. Der ehemalige Vidal-Sassoon-Schüler gilt als experimentierfreudig und hat für die vorliegende J’N’C-Ausgabe unsere ‚Back Street Boys‘ gestylt. Sein großer Ruhepol ist übrigens seine englische Bulldogge, denn die darf bleiben wie sie ist – von Bobtail oder Pudel könnte Marco eh nicht die Finger lassen.

Contributor Huth

Marc Huth

Marc ist im Grunde bescheiden, haut aber auch gerne mal auf die Pauke. Als Schlagzeuger einer Punkrock Band darf er das natürlich. Außerdem verschafft ihm das jede Menge Backstage-Credibility als Fotograf. Denn als solchen haben wir ihn engagiert, wohlwissend, dass er in der Branche als Punk gehandelt wird – ganz professionell versteht sich. Den Kölschen Jung’ hat es nach einer Zwischenstation in New York aktuell nach Berlin verschlagen, wo es sich gut leben lässt. Dort gönnt er sich neben seiner Liebe für edlen Whisky auch Pizza, Pizza, Pizza, sein absolutes Leibgericht. Sonstige Interessen: Musik, Mode, Malediven – exakt in dieser Reihenfolge.

Contributor SusannaMiska

Susanna Higham-Miska

Susanna und Rosanna – das ist schon eine große Liebe. Nur für ihre Oldenburger Stute schlüpft unsere Lektorin aus ihren 12-Zentimeter-High Heels, mit denen sie mühelos den ganzen Tag durch’s Office sprintet. Ansonsten frönt Susanna dem British Style: Sie liebt britischen Humor und typisch britische Teatime mit viel Cremetörtchen. Was man ihr übrigens nicht ansieht. Dass ihr Ehemann ebenfalls Brite ist, versteht sich von selbst. Very excited sind wir über die Tatsache, dass Susanna neben Alt- und Mittelenglisch auch mit dem modernen Slang der Angelsachsen vertraut ist. Das macht sie für uns unentbehrlich.

ShantiAlexander

Shandi Alexander

Salsa, Flamenco oder Caribbean Dance – Shandi hat’s drauf und ist ständig in Bewegung. Die New Yorker Stylistin, die mal vier Jahre in Japan gelebt hat, jettet permanent um den Globus, entweder um Tanzkurse zu belegen oder eben für einen neuen Job. Und der ist vielfältig: Ob Gorbatschow ganz seriös oder crazy Girls für ein schickes Modejournal. Für Shandi alles kein Problem. Was sie inspiriert? Die Lässigkeit von Jane Birkin, die Sexiness von Diana Ross, am allermeisten aber der Look von Mom and Dad, denn „ich habe wohl die stylishsten Eltern ever!“ Ihr Händchen für coole Oufits hat Shandi also geerbt.

peter lorenz

Peter Lorenz

Dont’t fight the feeling. Wenn es im kreativen Schaffen von Peter Lorenz eine Art Leitmotiv gibt, dann wohl dieses. Der Berliner Fotograf, dessen zweite große Liebe dem Bewegtbild gilt – Werbefilme und Musikvideos gehören ebenfalls in sein Portfolio –, holt sich seine Inspiration gerne aus vermeintlich fremden Genres wie der Malerei oder Literatur. Seine freien Arbeiten kommen vielfach abstrakt und in Schwarz-Weiß daher. Kunst und Kommerz, ein Widerspruch? „Nicht, wenn man vor allem aus dem Bauch heraus agiert.“ Vielseitigkeit rules – erst recht, seit Peter zusammen mit einem Grafiker und einem Kameramann das Berliner ‚Lightning Bolt Studio‘ betreibt. Für J’N’C fing er das „tatsächlich traumhafte Licht“ Stockholms ein.  

Cheryll

Cheryll Mühlen

Als Kind wurde sie von ihrer Mutter ‚Benetton‘ genannt. Denn Colour Blocking war schon ihr Ding, als sie noch gar nicht wusste, was das ist. Das lernte J’N’C-Volontärin Cheryll Mühlen dann während ihres Modejournalismus-Studiums an der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf. Heute beschreibt sie sich selbst als „Posh-Nerd“ – mit einem Hang zu dicken Autos. Ein Lottogewinn? Würde in den Chevrolet Camaro fließen. „Ich brauche kein großes Haus, sondern eine große Garage.“ Weitere Leidenschaften der Halb-Philippinin: ihr French-Bulldog-Pug-Mix Paul und Sauerkrautauflauf. Was Cheryll an der Mode mag? „Sie ist tiefgründig und oberflächlich zugleich.“

galina green

 Galina Green

„Gute Mode ist kein Hexenwerk. Dafür braucht es Handwerk und Talent, Marketing und Glück.“ Galina Green gibt nicht viel auf Legendenbildung – und das, obwohl die Tochter einer Deutschen und eines Briten den Aufstieg der Mode Made in Berlin in den letzten 20 Jahren hautnah miterleben durfte. So lange lebt die in London aufgewachsene Mutter zweier Töchter schon in Prenzlauer Berg. Galina, die zusammen mit Paula Hedley eine erfolgreiche Übersetzungsagentur betreibt (Trend Translations) und auch für J’N’C ins Englische übersetzt, hat gleich zwei Studienabschlüsse: Germanistik und Textildesign. Dass ihr allererster Auftrag ausgerechnet von Rammstein kam, mit deren Keyboarder sie einst eine WG bewohnte, bringt sie manchmal zum Schmunzeln: Die Band singt bis heute auf Deutsch.

anita krizanovic

Anita Krizanovic

Mode ist nur auf den ersten Blick oberflächlich, findet die Stylistin Anita Krizanovic. Man sieht, sie lässt sich nicht einschränken und hat sich bereits an diversen Projekten bewiesen, die stets Musik und Mode im Fokus hatten. Die gebürtige Frankfurterin, die gleich nach dem Studium nach Berlin gezogen ist, liebt an ihrem Job die immer neue Herausforderung und die Tatsache, dass sie dabei stets interessante Menschen kennenlernt. Daheim bringt ihre Katze Kiwi sie auf den Teppich und sorgt dafür, dass sich Anitas Batterien schnell wieder aufladen.

hannah godde

Hannah Godde

Mülheim an der Ruhr ist eher unspektakulär, hat aber vielleicht gerade deswegen schon großartige Künstler hervorgebracht. Neben Helge Schneider, der eher für den Humor zuständig ist, gibt es auch Hannah Godde, die sich ganz den schönen Dingen des Lebens widmet – als Stylistin und Fotografin. In Hamburg hat sie sich zunächst als Model und Fotoassistentin versucht und sofort gemerkt: Das ist es! Die Modebranche mit ihren immer neuen Ideen, Trends und Talenten hat es ihr absolut angetan und sie freut sich jeden Tag aufs Neue, wenn sich wieder ein verrücktes Projekt auftut. Demnächst übrigens von New York und L.A. aus.

paula hedley

Paula Hedley

An der schönen Mosel war’s, als sich die zwölfjährige Paula unsterblich in Deutschland und seine sperrige Sprache verliebt hat. Daheim, in Newcastle upon Tyne, hat sie sich dann streberhaft in ein ‚Teach Yourself German‘-Buch verbissen und war fortan Klassenbeste, zumindest in diesem speziellen Fach. Mittlerweile lebt die Wahl-Kölnerin von ihrem Hobby und hat sich mit ihrer Übersetzungsagentur ‚Trend Translations‘, die sie gemeinsam mit Kollegin Galina Green betreibt, auf Mode, Lifestyle und Marketing spezialisiert. Für J’N’C bringt sie bereits seit einer halben Ewigkeit flotte Lifestyle-Sprache und coole Trendtexte in die richtige Form. Was wären wir nur ohne dich, Paula?

Contributor ThomasSchmidt

Thomas Schmidt

Photography has always been his thing! Straight after finishing school, Thomas Schmidt studied design at the Hamburg University of Applied Sciences before venturing off to New York. After all, everyone knows, “If you can make it there …”. He then spent a few years commuting between Paris and Hamburg, where he has now returned to live permanently and where his twins, who he is trying to teach the finer details of haute cuisine, very much keep him on his toes. For this issue of J’N’C he headed to the tennis courts. Mainly because he liked the geometric quality of the location. When it comes to his own sporting activities, he prefers riding through north Germany’s forests on the back of a trusty steed.

Contributor JanaClevé

Jana Clevé

Jana Clevé comes from the Siegerland region, which aptly means “the land of champions” in German. The fashion photographer, whose role models include colleagues like Benjamin Vnuk and Andreas Öhlund, as well as her grandfather, is certainly flying high. She has backpacked her way through Australia and New Zealand, and her job regularly takes her to cities like New York and Paris. Now based in Hamburg, she favours the Scandinavian countries with their peaceful landscapes and understated, clear-cut fashion. This is the type of clothing she loves to capture on camera, a task for which she occasionally rewards herself with a shot of nut schnapps.

Contributor KatiaWik

Katia Wik

Katia loves all things dainty and graceful. So when it comes to our four-legged friends she would always prefer a greyhound to a trendy pug. After spending a tranquil childhood and her teenage years in Erlangen, the photographer moved to Berlin, where she has specialised in high-quality fashion photography. She prepares for her shoots meticulously and is a master at creating moods out of everything she finds. When she had to suddenly reschedule everything for us, because the damp moorland we’d had in mind as our shoot location was quite literally a washout, Katia took it in her stride, proving her spontaneity and improvisational talent.

Contributor Miera

Eduardo Miera

We asked Eduardo Miera to shoot cool guys at the beach for this issue. No problem for the Catalan photographer: after all, he also loves hanging out on Icària and Mar Bella, the golden sandy playas of his hometown Barcelona. Which means he has seen his fair share of laid-back posing and knows exactly what makes a great shot. Edu, as he’s known, also finds inspiration on his many travels around the globe and in his kitchen: as well as being an excellent photographer, his aim is also to be an excellent cook.

Contributor Weber

Lars Weber

Cuddly rabbits, puppy dogs? Forget it! Lars Weber prefers Sphynx cats, a feline breed known for its lack of fur. Not that this surprises us, of course: we weren’t expecting anything mainstream from the Hamburg-based photographer when we asked him to join us in Berlin for a fashion shoot. Lars knows exactly how to create the perfect scene, and having trained as a communications designer working for numerous magazines in London and New York, he has an inimitable knack for lighting, composition and, of course, exciting visuals.

Contributor Rüss

Elke Rüss

At the age of eleven she sewed her first denim miniskirt and, accessorising it with her granny’s pearls, dressed up for her first ever photo shoot in the parish garden with her sisters. Yes, Elke is the daughter of a priest, the second of a total of five. Despite this, the Hamburg resident chose to seek her fortune beyond the religious realm, finding what she was looking for in the world of fashion. Following an apprenticeship in dressmaking in Nuremberg, she headed to London for a year when she was 19, before moving to Hamburg to study a degree in costume and fashion design. She applied her costume skills to the theatre, but ultimately, it was too much drama for her. The film buff still doesn’t want to turn her back on the theatre entirely though: “Maybe one day I’ll get to do the costume design for a film. That would be a dream come true.”

Contributor Gnacke

Jemima Gnacke

“Music is my life!” enthuses Jemima Gnacke, who after 13 years attending a Waldorf school cannot only dance her name, but is also a damn good singer. ­Writing is another of her passions, and following positions at Playboy (as an author!), and German newspapers Tagesspiegel and Zeit Online, she decided to take the freelance path in life. Which means she can now find time for extended trips to Thailand or ­India, where she loves to collect recipes. Her current favourite: papaya salad with sticky rice! For this issue of J’N’C, the Berliner visited urbanwear label Khujo in Hamburg.

Contributor Krumbacher

Leo Krumbacher

Ever since he was 13 years old, he has pretty much always had a camera in his hand. Leo Krumbacher has a penchant for all things visual and loves the natural beauty of women. So it made sense for him to specialise in fashion and beauty photography and to set up an office in Paris in addition to his home base of Hamburg. No sooner said than done! Since then, Leo has been taking photos for the world’s biggest magazines. When he’s finished work for the day he enjoys cooking up a storm in the kitchen, trying to convince his twin sons of the finesse of vegetarian cuisine. And so far he’s even had some success.

Contributor Steinhausen

Christian Steinhausen

Harvey Keitel, Willem Dafoe, Megan Fox – he’s had them all in front of his camera! Berlin-based Christian Steinhausen, who has roots in Munich and lived in New York for several years, really knows his stuff when it comes to fashion, people and portrait photography. He’s on first-name terms with colleagues like Ellen von ­Unwerth, Steven Meisel and Mario Testino and says he has a weakness for small flaws and imperfections on his shoots. But Christian isn’t quite as keen on disturbances when they involve wild boars interrupting his swimming sessions in the great outdoors. So it’s no wonder that this particular animal recently became one of his favourite things to eat...

 Contributor ValeriaMitelman

Valeria Mitelman

Valeria ist vielsprachig, hat Philosophie und Kunst studiert – und sieht auch noch gut aus. Ja, die russischstämmige Fotografin ist ganz schön vielseitig und dazu noch eine perfekte Teamplayerin. Das hat uns alles nicht abgeschreckt, ihr unser Shooting in Berlin-Mitte anzuvertrauen, um Model Angelina fotografisch perfekt in Szene zu setzen. Hier hat Valeria Mitelman mit viel Phantasie und Konzentration für den passenden ‚Flow‘ gesorgt und das gesamte Team inspiriert. Lange Wege hatte sie zum Set glücklicherweise nicht, denn nach Stationen in Hamburg, Edinburgh und London ist sie hier an der Spree inzwischen samt Familie heimisch geworden.

Contributor DomenicHerder 02

Domenic Herder

Von Saarbrücken nach Namibia – Domenic Herder, heute in Hamburg beheimatet, hat schon als Kind auf verschiedenen Kontinenten gelebt und sich vielleicht gerade deshalb seine ewige Neugier und einen guten Blick für passende Motive bewahrt. Als er für uns die Modestrecke ‚Sunday Color‘ auf dem Hamburger Dom shooten sollte, war er auch gleich Feuer und Flamme und hat sich trotz Höhenangst auf schwindelerregende Fahrgestelle gewagt und vorab sämtliche Locations mit dem Rad abgefahren – sportlich! Ansonsten liebt Domenic Sushi, beschäftigt sich in seiner Freizeit gern mit Film, Reisen und Musik und als ehemaliger Waldorfschüler kann er mit Sicherheit auch seinen Namen tanzen – das führt er uns dann bitte beim nächsten Mal vor.

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Tanja Becker

‚Always use sunscreen‘ ist das Motto von Tanja Becker, die in ihrer Freizeit am liebsten auf dem Surfbrett wilde Wellen reitet. Die fidele Blondine kommt aus der exakten Mitte Deutschlands, also Kassel, und landete über Umwege in Berlin. Den Beruf ‚Stylistin‘ kannte zwar noch kein Mensch, als Tanja mit der Schule fertig war – aber mit einem Werbestudium und der anschließenden Arbeit in einer Modeagentur hat sich Tanja Becker ihr Jobprofil einfach selber geschaffen und sich ruckzuck unentbehrlich gemacht. Nach vier Jahren an der Spree hat sie nun wieder Lust auf Tapetenwechsel. Bevor sie demnächst die Koffer packt und nach New York aufbricht, haben wir sie noch schnell für eine Modestrecke engagiert.

mahret kupka

Mahret Kupka

Wie schafft sie das bloß? Autorin, Modetheorie-Dozentin, Kuratorin am Frankfurter Museum für Angewandte Kunst – und dann auch noch die wilde Lockenpracht unter einen Radhelm kriegen? Mahret Kupka ist eben vielseitig und zum Glück seit ihrer Kindheit Triathlon-erprobt. Für unseren Frankfurt City Guide konnte sie ihre Fitness unter Beweis stellen und ihre Heimatstadt durchstreifen. Dabei war sie erfreut, bislang unbekannte Ecken zu entdecken und auf spannende Menschen zu treffen, von denen sie sich kaum losreißen konnte. Entspannung? Gibt’s! Wenn Mahret mal Fünfe gerade sein lässt, streichelt sie Hunde, schaut amerikanische Serien und isst Wiener Schnitzel.

dennis weber

Dennis Weber

Ein echter Kümmerer ist Dennis Weber. Der Fotograf arbeitet am liebsten in familiär-freundlicher Atmosphäre und sorgt neben guter Laune auch für das leibliche Wohl des gesamten Teams. Denn als leidenschaftlicher Hobbybäcker taucht er niemals ohne seinen selbst kreierten Schokokuchen auf. Als großer Fan von Stil und Eleganz legt der auf Männermode spezialisierte Autodidakt Wert auf einen perfekten Look, für den er im Ernstfall sogar selbst sorgt: Haare, Make-up, Styling kann Dennis nämlich auch; nicht nur am Set sondern auch daheim vor dem Spiegel. Kein Wunder, dass es bisweilen zu Verwechselungen kommt, weil man ihn für das gebuchte Male  Model hält.

johannes graf

Johannes Graf

„Lass die Sonne rein!“ ist das Lebensmotto von Johannes Graf, der seinen Job als Fashion-Fotograf leidenschaftlich liebt und lebt. Als gelernter Sportwissenschaftler kann er mit Schnelligkeit und widrigen Wetterbedingungen gut umgehen, hat sich aber mittlerweile auf Fashion spezialisiert. Dem gebürtigen Oberbayer ist kein Gipfel zu hoch und keine Welle zu groß; ergo würde er seine Lieblingsstadt München am liebsten an den Atlantik verlagern. Und weil er so reiselustig ist, hatte er auch kein Problem, für unser Shooting auf Zeitreise zu gehen. Das ideale Setting fanden wir für ihn in einem alten leerstehenden Haus aus den 60ern mit originaler Einrichtung.

cathrin beck

Cathrin Beck

Cathrin ist eine waschechte Düsseldorferin und will auch gar nicht weg aus dem lauschigen Rheinland. Warum auch? Hier leben Freunde, Familie, Ehemann und vor allem Pitri, ihr treuester Begleiter. Der Whippet, eine edle Hunderasse, liegt immer brav in der Ecke, wenn Cathrin ihre Stills fotografiert und kommt morgens genauso schlecht aus den Federn wie sie selbst. Für uns hat sie voller Konzentration die perfekte Auswahl an Must Buys in Szene gesetzt. Vielleicht hat sie aber gedanklich schon ihre Koffer gepackt, denn den Sommer verbringt sie üblicherweise in einem kleinen provenzalischen Dorf mit viel Baguette und literweise Vin Rouge.

 

frauke fischer

Frauke Fischer

Noch vor der Wende in Ost-Berlin geboren, hat die Fotografin Frauke Fischer den heftigen kulturellen Wandel der deutschen Hauptstadt hautnah miterlebt. Nachdem dem Studium der Ethnographie und Indischen Kunstgeschichte sollte es dann doch die Fotografie sein. „Mehr ist mehr“ ist Fraukes Lebensmotto, und in die Vollen ging’s auch bei unserem Fashion Shooting in Kreuzberg. Mitten im Januar bei Eiseskälte und fiesem Ostwind halfen dem fröstelnden Team vor allem Fraukes positive Energie und ihre blendende Laune, die Herzen zu erwärmen. Damit lockte sie kurz vor Feierabend sogar die Sonne hinter den düsteren Wolken hervor.

 

nikolaus grünwald

Nikolaus Grünwald

Sydney, Seoul, South Texas – Nikolaus kennt sich auf dem Planeten Erde gut aus und hat stets seine zwei Canons und eine Pentax 645z im Anschlag. Daheim in Stuttgart sieht man ihn im Sommer auf Rollskiern durch die Landschaft huschen, um sich schon mal auf die winterliche Langlauf-Saison vorzubereiten. Fitness ist also kein Problem für den Architektur- und People-Fotografen; das konnte er auch während der Arbeit an unserem Dubai-Cityguide unter Beweis stellen. Selten hat er so viele Locations und Termine in so kurzer Zeit abgefeiert. Nikolaus ist eben gut organisiert – was man von einem Juristen mit bestandenem Zweiten Staatsexamen auch erwarten darf.

 

kapturing

Kapturing

Pierre & Gilles, Mert & Marcus ... Fotografen-Duos sind keine Seltenheit. Florian und Sebastian – kurz: Kapturing – befinden sich da in guter Gesellschaft. Kennengelernt haben sich die beiden Wahl-Hamburger bei einem Modefotografie-Kurs an der Weimarer Bauhaus-Universität, und dass sie sich in ihrer Kreativität gegenseitig beflügeln und ergänzen, war ihnen schnell klar. Gemeinsam leben und arbeiten sie nach der Devise: Fulfill your dreams, stay grounded and always give your best und pendeln permanent zwischen Deutschland und Südamerika. Für unsere Men’s-Fashion-Fotostrecke hatten sie es nicht weit, denn das Shooting fand in den eigenen vier Wänden auf St. Pauli statt.

 

sarah kühl

Sarah Kühl

Schon als Teenager wusste Sarah genau, was sie wollte: Tolle Foto-Shootings inszenieren! Zunächst wurden Vatis Handkamera und die besten Freundinnen eingespannt, dann machte sie das Hobby zum Beruf. Nach Fotografen-Lehre und Kommunikationsdesign-Studium, ging’s für ein paar Assistenz-Jahre nach Paris und dann wieder heim nach Hamburg, wo Sarah Kühl heute als Mode- und Beauty-Fotografin arbeitet. Für unsere Strecke ‚By your Side‘ machte sie sich an einem warmen Herbsttag auf nach Berlin, eine Stadt, die sie nicht nur wegen der guten Produktionsbedingungen ins Herz geschlossen hat: „Im Gegensatz zu Hamburg ist hier das Wetter verlässlich.“

ariane lindhorst

Ariane Lindhorst

Fashion Victim mit Bodenhaftung – Ariane Lindhorst wusste schon mit zwölf Jahren, welche Modemarken gerade angesagt waren, was als ‚hot‘ oder ‚not‘ durchging. Und weil sie dem ganzen Style-Mirakel ernsthaft auf den Grund gehen wollte, hat sie Modejournalismus/Medienkommunikation in Hamburg studiert, um danach als Modeassistentin bei der Hochglanzpresse anzuheuern. Irgendwann kam dann mit Sohn Lennox die zweite große Passion in ihr Leben, das sie mittlerweile als freiberufliche Stylistin bestreitet. Für uns inszenierte sie das Thema Jeans, das ewige Evergreen, ungewöhnlich und endlich mal anders. Als berufstätige Mutter mit Hang zur Fashionista war das für Ariane der perfekte Job.

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