Backissues

JNC-01-2017-01

Ausgabe 1/2017

Best of Retail, Worldwide Streetstyles, Interviews mit Jason Denham & Antje Pugnat, Trendstatements

BYE BYE, BABY

NICHTS IST BESTÄNDIGER ALS DER WANDEL. EIN BLICK ZURÜCK NACH VORNE.

Das Jahr 2017 startet mit neuen Herausforderungen. Unser Magazin setzt veränderte Akzente. Wie Ihnen sicher schon bei der Lektüre der vorangegangenen Ausgabe aufgefallen ist, liefert die J’N’C jetzt noch mehr News, Fakten und Hintergrundinformationen rund um die Mode und ihre Macher. Angesichts der zunehmenden Komplexität des Modemarktes möchten wir hier künftig noch mehr in die Tiefe gehen und unsere Leser noch stärker an unserer Modeexpertise teilhaben lassen. Fans unserer City Guides sei gesagt: Ob Mailand, München oder Marrakesch – die City Guides, die während der zurückliegenden elf Jahre entstanden sind, finden Sie weiterhin auf unserer Website www.jnc-net.de.

Doch nicht nur inhaltliche, auch personelle Veränderungen stehen ins Haus: Nachdem ich fast 20 Jahre Teil der J’N’C-Redaktion sein durfte, davon über 17 Jahre als Chefredakteurin, breche ich nun beruflich zu neuen Ufern auf und übergebe das Magazin in neue Hände. Natürlich fällt mir dieser Schritt nicht leicht und ist mit Wehmut verbunden: Seit der Gründung im Jahr 1999 hat sich die J’N’C rasant entwickelt. Sie hat viele Kinderkrankheiten überstanden und ist flügge geworden. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass unserem ersten Heft – damals unter der Mitarbeit vieler Freunde entstanden – 66 weitere folgen würden! 

Mein Ziel war es immer, mit J’N’C eine Nische zu besetzen. Zum einen sorgsam recherchierte Fachinformationen zu vermitteln, zum anderen dabei immer auch zu inspirieren und zu unterhalten: mit unseren weltweit geführten Interviews, den Porträts, die dem traditionsreichen Jeansbrand ebenso galten wie den kleinen Newcomer-Labels, den in Zusammenarbeit mit einer insgesamt dreistelligen Zahl an Fotografen entstandenen Modestrecken und, und, und. Ob uns dieser Spagat gelungen ist, mögen bitte Sie beurteilen. Für mich steht fest, dass ich mich in den vergangenen zwei Jahrzehnten an keinem Arbeitstag gelangweilt habe. 

All jenen, die uns über die Jahre unterstützt und die stets an unser Magazin geglaubt haben, gilt mein Dank – allen voran Rainer Schlatmann und Uwe Schaufler, die mir als Berufsanfängerin einen riesigen Vertrauensvorschuss entgegenbrachten, als sie die J’N’C mit mir gemeinsam aus der Taufe hoben und die Leitung des Magazins von Beginn an in meine Hände legten. Doch was wäre das Heft ohne die vielen Mitarbeiter, ohne die Fotografen, Stylisten und Hair & Make-up Artists, Autoren, Lektoren, Übersetzer, Illustratoren, Grafikdesigner und anderen Kreativen, die der J’N’C gemeinsam ihre Handschrift verliehen haben? Auch bei ihnen möchte ich mich für die inspirierende, oftmals jahrelange Zusammenarbeit bedanken.

Nun aber zur Gegenwart: Unsere aktuelle Ausgabe hält für Sie nicht nur eine Auswahl der spannendsten internationalen Retailkonzepte bereit, sie ist auch den neusten weltweiten Streetstyle-Tendenzen gewidmet. Beides finden Sie ab Seite 44. Ein echtes Highlight für uns war der Besuch bei Jason Denham in seinem Amsterdamer Headquarter. Seine Kollektion Denham – The Jeanmaker gilt als modische Speerspitze in Sachen Jeans. Warum die niederländische Hauptstadt für ihn der Nabel der Denimwelt ist und warum es sich manchmal lohnt, Risiken einzugehen, lesen Sie ab Seite 58. 
Doch nicht nur die großen Namen kommen bei uns zu Wort. Regelmäßig stellen wir Ihnen auch solche Kollektionen vor, die noch nicht in aller Munde sind. Denn gerade die progressiven kleinen Lables sind es ja, die die Branche immer wieder mit frischem Wind versorgen. Wie die Berliner Designerin Antje Pugnat. Die Expertin für wunderschöne Strickkollektionen sprach mit J’N’C-Autorin Gerlind Hector über den Luxus echter Handarbeit, die Pariser Fashion Week und die Inspirationskraft von Kieselalgen. 

Finally – die Mode selbst. Die Hamburger Fotografin Sarah Kühl empfiehlt die neuen Uni-Looks und der Schwede John Gripenholm lädt Sie zu einer modischen Sportstunde ein.

Ich wünsche Ihnen eine kurzweilige Lektüre und hoffe, Sie bleiben der Mode treu – genau wie ich.

Ilona Marx

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