Thomas Wirth, CEO Replay Germany: „Denim ist bei weitem nicht gleich Denim“

Donnerstag, 15. September 2016
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 replay thomas wirth
Thomas Wirth, CEO Replay Germany

Es gibt eine Handvoll Jeansmarken, die in der Modebranche Bestand haben und für etwas stehen. Eine davon ist die italienische Brand Replay. Zum 35. Jubiläum ließen wir es uns daher nicht nehmen, Thomas Wirth, dem CEO von Replay Germany, zehn Fragen zum Thema Jeans, Beständigkeit und Zukunft zu stellen.

Herzlichen Glückwunsch! Replay wird 35. Davon sind Sie selbst seit fünf Jahren als CEO für Replay Germany dabei. Was hat sich allein in diesen fünf Jahren alles getan?
Kurz gesagt: Eine Menge! Wir haben das Design an die Geschichte von Replay angepasst, es mit neuen innovativen Materialen kombiniert und so den Denim-Markt revolutioniert. Das Thema Hyperflex ist mittlerweile vielfach nachgeahmt worden und steht für eine bestimmte innovative Jeansart mit ganz besonderem Tragegefühl. Der Markt wandelt sich gewaltig und wir uns mit ihm - nicht direkt im Bezug auf unseren Replaylook, vielmehr im Bereich der Kommunikation zum Endkonsumenten. Heute muss man als Marke mehr bieten als nur das Produkt, welches natürlich immer im Vordergrund stehen sollte. Dennoch wollen die Kunden heute etwas erleben. Shoppen allein reicht nicht mehr. Dementsprechend muss man als Brand sehr innovativ sein und seinen Retailgedanken anpassen. Wir arbeiten also stetig an neuen Konzepten, um mit unseren Stores diese Gefühle zu transportieren und zu wecken.

Wie unterscheidet sich denn Ihr Bild von Replay, das Sie vor circa zwanzig Jahren hatten, zu dem von heute?
Im Look eigentlich gar nicht. Klar wurden Schnitte den heutigen Trends angepasst, aber die Kernaussage der Marke ist der von vor 35 Jahren sehr ähnlich. Wir sind demnach sehr beständig. Im Wandel sind vielmehr die Materialien, denn innovative Textilien spielen bei uns heute eine sehr wichtige Rolle.

Beständigkeit und Entwicklung gehen Hand in Hand. Sie sagten gerade, Replays Kernaussage sei sehr beständig. Was ist bei Replay noch beständig und was befindet sich im stetigen Wandel?
Beständig sind bei uns wie gesagt die Aussagen der Kollektionen sowie der Service, die Partnerschaft und die Leidenschaft. Im Wandel ist die Art, wie und wo man heute seine Ware ‚präsentiert’.

Denim ist nicht gleich Denim. Was ist das Erfolgsrezept von Replay?
Richtig, Denim ist bei weitem nicht gleich Denim! Unser Erfolgsrezept baut auf Innovation, Qualität und Leidenschaft auf.

Und worauf sind Sie im Unternehmen am meisten stolz?
Auf mein Team! Wirklich alle im Unternehmen sind mit Leidenschaft und vollem Einsatz dabei. Man merkt, dass die Mitarbeiter sich mit der Marke und dem Lifestyle identifizieren und was bewegen wollen.

Wie wird denn der 35. Geburtstag gefeiert?
Zurückhaltend. (zwinkert)

Haben Sie ein persönliches Lieblings-Modell?
Ja, das wechselt aber auch bei mir von Zeit zu Zeit. Im Augenblick trage ich am liebsten die Jondrill aus unserer Hyperflex-Linie - und das in allen erdenklichen Waschungen.

Beschreiben Sie Replay mit maximal fünf Begriffen.
Passion, Imagination, Authentic, Revolutionary, Italy.

Wohin führt uns die Marke als nächstes?
Lassen Sie sich überraschen, aber eins kann ich schon vorab verraten: Wir werden im November unser neues Damenprodukt ‚Touch’ launchen. Ein einzigartiges Produkt…

Hat Replay zum Schluss einen Geburtstagswunsch?
Ja, dass wir alle gesund bleiben.

Vielen Dank für das Interview.

Weitere Informationen unter www.replay.com

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Tags: replay, thomas wirth, interview, jubiläum
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POSTED by Cheryll Mühlen at 09:47
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